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Redaktion (allg.)

„Wie bleibt die NSA vor der Türe?“ war eine der zentralen Fragen der vierten IT-Fachmesse Cloudzone in Karlsruhe. Vom 4. bis 6. Februar 2014 diskutierten rund 1.200 Experten sämtliche Fragestellungen zum Thema Cloud Computing. Der Anwenderkongress „EuroCloud“ am ersten Messetag wandte sich an Geschäftsführer und IT-Verantwortliche, die sich über die Einführung von Cloud Services in ihrem Unternehmen informieren wollten. Beim sechsten „Trendkongress net economy“ stand vor allem der Austausch und die kritische Auseinandersetzung mit der Wolke im Vordergrund. Unter dem Motto „Wissen sicher nutzen“ stellten die Redner aktuelle Herausforderungen, Lösungen und Trends für den sicheren Einsatz von Informationstechnologien vor.

Die spontane Umfrage von Secorvo-Geschäftsführer Dirk Fox während seiner Keynote machte deutlich, dass jeder bereits täglich Cloud-Dienste nutzt, aber sich dessen nur ein Bruchteil der Teilnehmer bewusst war – ebenso wenig wie über die Informationen, die er dabei von sich preisgibt. „Wir müssen Unternehmen dafür sensibilisieren, ihr individuelles Risiko zu erkennen, aber auch die großen Chancen, welche die Cloud vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen bedeuten kann“ sagte David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForums, das gemeinsam mit dem FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe den Kongress organisierte.

„Das Datenschutz-Thema trifft derzeit den Nerv aller Unternehmen, denn die Verunsicherung durch die jüngsten Geheimdienstaffären ist groß. Für die deutschen Software-Anbieter könnte der NSA-Skandal zu einem Konjunkturprogramm werden“, sagte dazu Martin Hubschneider, Vorstandsvorsitzender der CAS Software AG. Dennoch habe sich auf der Cloudzone das Informationsbedürfnis nicht in einer hohen Nachfrage nach Lösungen wiedergespiegelt, so der Initiator des Gütesiegels „Software made in Germany", dem sich bereits mehr als 120 Softwareanbieter angeschlossen haben.

FZI-Vorstand Prof. Dr. Ralf Reussner gab einen Einblick in den Zwischenstand der IKT-Trendumfrage, die das FZI während der Cloudzone unter Ausstellern und Teilnehmern durchführte. Hier kristallisierte sich „Big Data Intelligence und Business Intelligence“ als führender IKT-Trend heraus. Wie sich Unternehmer absichern und ihre Daten und ihr Know-how schützen können, zeigt auch der neueste Band der Ratgeberreihe „Software in der Logistik“ von LOGISTIK HEUTE und dem Fraunhofer Institut für Materialfluss (IML), der in Kürze im HUSS-VERLAGerscheinen wird. Schwerpunktthemen sind 2014 „Big Data“ und „IT für sichere Lieferketten“.

(akw)
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