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Fachkräftemangel: Nachwuchs gesucht

Verbände geben Tipps für ein besseres Personalrekruiting in der Logistik.
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Redaktion (allg.)

Um geeignete Nachwuchskräfte für die Logistik zu gewinnen, sollten Firmen auch älteren Mitarbeitern oder Arbeitssuchenden mit Migrationshintergrund eine Chance geben und internationale Abschlüsse hochqualifizierter Kandidaten anerkennen, empfiehlt die Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, Nürnberg. Zudem sollten die Firmen in die nachträgliche Qualifizierung von Auszubildenden investieren, um „Fehler aus der Erziehung und Schulausbildung“ auszugleichen.

Zwar seien solche Projekte zur Fachkräftesicherung mit erheblichen Kosten verbunden, aber dennoch dringend notwendig. Angesichts einer prognostizierten Zunahme des Güterverkehrs in Deutschland um 70 Prozent bis 2025 befürchten die Experten eine Deckungslücke bei der Versorgung der Bevölkerung, sollte sich keine Besserung beim derzeitigen Fachkräftemangel einstellen.

Vor allem bei Berufskraftfahrern übersteigt die Nachfrage weiterhin das Angebot auf dem Arbeitsmarkt. Wie die IGVZ Interessengemeinschaft Güterverkehrszentrum Hafen Nürnberg e.V. mitteilt, gehen bis 2018 rund 30 Prozent der deutschen Berufskraftfahrer in den Ruhestand. Allein in Bayern sind das in den kommenden fünf bis sechs Jahren 7.500 Kraftfahrer, heißt es vom Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT) e.V. Gleichzeitig liegt der Anteil der Fahrer unter 25 Jahren laut IGVZ bei nur zwei Prozent.

Auch die Mitglieder im LBS - Landesverband Bayerischer Spediteure e.V. suchen mittlerweile Personal – von Lagerarbeitern, Disponenten, Speditions- und Logistikkaufleuten, Verkehrsfachwirten, EDV-Fachkräften bis hin zu Führungskräften. Zudem bleiben 2011 viele Ausbildungsplätze unbesetzt. In Mittelfranken gibt es allein 70 offene Stellen bei den Berufskraftfahrern.

(akw)
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