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Externe Fachleute: Einsatz häufig nicht strategisch geplant

Ergebnisse der Umfrage „Professional Services aus Sicht des Einkaufs“ vorgestellt.
Ein Großteil der Umfrageteilnehmer greift auf externe Spezialisten ad hoc zu. (Foto: Sergey Nivens/ Fotolia)
Ein Großteil der Umfrageteilnehmer greift auf externe Spezialisten ad hoc zu. (Foto: Sergey Nivens/ Fotolia)
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Matthias Pieringer

Der Einsatz externer Spezialisten in Unternehmen ist einer Umfrage zufolge mittlerweile etabliert: Fast 90 Prozent arbeiten demnach mit Experten von außen. Aber ihr Einsatz wird nicht strategisch geplant, drei von vier befragten Unternehmen geben an, auf externe Ressourcen ad hoc zuzugreifen. Dies zeigt die Umfrage „Professional Services aus Sicht des Einkaufs“ des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Frankfurt, und des Personaldienstleisters Hays AG, Mannheim, unter 136 leitenden Einkäufern.

Einkauf nicht immer federführend

In dieses Bild passt laut BME und Hays auch, dass nur sieben Prozent der befragten Unternehmen über eine zentrale Einheit verfügen, die sich auf die Rekrutierung von externen Spezialisten fokussiert hat. Immerhin hätten acht von zehn Unternehmen einen Beschaffungsprozess etabliert, teilen die Umfrageinitiatoren mit. Hierbei sei der Einkauf nur in jedem dritten Unternehmen federführend: In jedem vierten Unternehmen sei es der Personalbereich.

Rechtssicherheit und Kosteneffizienz als Topthemen

Wenn Unternehmen Externe einsetzen, beschäftigen sie sich, wie der BME und Hays weiter mitteilen, vor allem mit Rechtssicherheit (43 Prozent) und Kosteneffizienz (41 Prozent). Sie bilden die wichtigsten Themen.

Noch kaum eingeführt hätten die befragten Unternehmen den Ansatz, ihre externen Ressourcen durch einen dritten Dienstleister zu steuern. So ist nur in jedem zehnten Unternehmen in Deutschland ein Managed Service Providing realisiert, wie die Umfrageergebnisse zeigen.

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