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Redaktion (allg.)

Die BASF SE will zukünftig auch den Containerterminal Wilhelmshaven der Bremer Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG in ihren Logistikkonzepten berücksichtigen. Voraussetzung sei, dass die Transportwege vom sogenannten JadeWeserPort zu den Lieferwerken im Hinterland sichergestellt sind, heißt es vom BASF-Firmensitz in Ludwigshafen.

Seit Kurzem nutzt der Chemiekonzern demnach den Tiefwasserhafen bereits für die Verladung seiner Überseecontainer in Richtung Japan. Die Container gelangen mit einem wöchentlichen Containerganzzug des Eurogate-Bereichs Intermodal vom KTL Kombi Terminal Ludwigshafen GmbH zum Rail Terminal Wilhelmshaven (RTW), das sich am Containerterminal befindet. Das RTW verfügt über drei Ladekräne, sechs Gleise und eine 16-gleisige Vorstellgruppe. Insgesamt können bis zu einer Million Bahncontainer pro Jahr abgefertigt werden.

Am Kai verlädt der Bremer Verschiffungsspediteur Lexzau, Scharbau GmbH & Co. KG die BASF-Boxen auf Schiffe des Japan-Dienstes "AE1" der dänischen Reederei Maersk Line, ein Bereich der A. P. Møller-Mærsk A/S in Kopenhagen. Der AE1-Dienst läuft von Nordeuropa aus die drei größten japanischen Häfen Kobe, Nagoya und Yokohama direkt an. Die Überfahrt dauert knapp sechs Wochen.

Zuwachs nach Nein zur Hamburger Elbvertiefung

BASFfolgt mit der Entscheidung dem Beispiel der Tchibo GmbH. Das Hamburger Handelsunternehmen testet seit einiger Zeit die Verladung von Importcontainern über den JadeWeserPort (LOGISTIK HEUTE berichtete). Auch die Duisburger Hafen AG prüft eine regelmäßige Schienenverbindung zum JadeWeserPort in Wilhelmshaven (LOGISTIK HEUTE berichtete). Neben Maersk plant auch die Schweizer Reederei MSC Mediterranean Shipping Company, S.A., Genf, neue Linien mit Großcontainerschiffen über Wilhelmshaven. Auslöser für die Überlegungen war das Nein zur Elbvertiefung im Hamburger Hafen (LOGISTIK HEUTE berichtete).

(akw)
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