EU-Zollbehörden: Waren für mehr als 760 Millionen Euro beschlagnahmt

Ein von der Kommission veröffentlichter Bericht liefert Zahlen zur Arbeit der EU-Zollbeamten im Jahr 2019.

(Foto: bluedesign/AdobeStock)
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Matthias Pieringer

An den Außengrenzen der Europäischen Union sind im Jahr 2019 gefälschte Waren mit einem Einzelhandelswert von mehr als 760 Millionen Euro beschlagnahmt worden. Dies bedeutet im Vergleich zu 2018 einen Wertzuwachs von 20 Millionen Euro, wie ein unlängst veröffentlichter Bericht der EU-Kommission zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums zeigt. Demnach beschlagnahmten die Zollbehörden der Mitgliedsstaaten 2019 mehr als 90.000 Waren (rund 41 Millionen Einzelstücke), die gegen Rechte des geistigen Eigentums verstießen.

„Gefälschte Waren schaden nicht nur den legal arbeitenden Unternehmen, sondern sie gefährden auch die Gesundheit und die Sicherheit von Bürgern und Verbrauchern. Die Europäische Kommission setzt sich weiterhin für die Bekämpfung dieser illegalen Aktivität ein und unterstützt die Mitgliedstaaten bei ihren Bemühungen, den Zugang gefälschter Produkte zu unserem Binnenmarkt zu verhindern“, so Paolo Gentiloni, EU-Kommissar für Wirtschaft.

In puncto Ursprung der nachgeahmten Waren lag China 2019 laut dem Bericht bei Anzahl (33 Prozent) und Wert (56 Prozent) an der Spitze.

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