Etikettieren: Herma zeigt auf der FACHPACK 2022 erstmals Maschinen im Clean Design

Mit dem neuen Gestaltungsansatz möchte das Unternehmen seine Lösungen nachhaltiger fertigen und benutzerfreundlicher gestalten.

Herma präsentiert auf der FACHPACK 2022 erstmals eine Maschine im neuen Clean Design. (Foto: Herma)
Herma präsentiert auf der FACHPACK 2022 erstmals eine Maschine im neuen Clean Design. (Foto: Herma)
Sandra Lehmann

Der Etikettierspezialist Herma hat für die FACHPACK 2022 (27. bis 29. September in Nürnberg) eine Weltpremiere im Messegepäck. Wie das Unternehmen mit Sitz in Filderstadt im Vorfeld der Leistungsschau bekannt gab, zeigt Herma dort die Rundum-Etikettiermaschine „152C“ erstmals im neuen Clean Design.

Besser zu reinigen

Dieser Gestaltungsansatz verändert die Lösungen des Anbieters sowohl äußerlich als auch in der Funktion, wie der Hersteller mitteilte. Mit den verschlossenen Bohrlöchern, einem Minimum an Spalten und Nuten sowie der Verkleidung mit abgerundeten Ecken böten entsprechende Maschinen in ihrer hygienegerechten Gestaltung einen hohen Schutz vor Verschmutzungen und erleichterten zudem Reinigung und Pflege. Laut Herma werden für das Grundgestell Profile aus Großserien verwendet und ressourcenschonend auf die benötigten Längen gekürzt. Die spanende Verarbeitung der Materialien werde dadurch auf ein Minimum reduziert und ein Beitrag zur nachhaltigen Produktion geleistet. Funktionsmodule wie Transportband, Etikettierstation und Signalsäule werden ausschließlich auf die Profile des Gestells montiert.

Aus dem Clean Design resultiere für Herma Maschinen zudem ein einheitlicher Abstand zwischen Tischgestell und Transportband.

„Für unsere Kunden bedeutet das eine noch bessere und schnellere Verfügbarkeit von Maschinen. Denn die Funktionsmodule werden damit maschinenübergreifend, also universell einsetzbar und können auf Lager vormontiert werden. Im Servicefall lassen sich solche Funktionsmodule auch rascher tauschen oder später nachrüsten. Das macht die Maschinen besonders zukunftssicher und nachhaltig“, sagt Erik Bächle, Leiter Entwicklung bei Herma Etikettiermaschinen.

Aufgrund des Clean Design verlagere sich zudem in vielen Fällen gegenüber der bisherigen Konstruktion der Schwerpunkt nach unten. So würden die Herma Etikettiermaschinen noch standfester und robuster im betrieblichen Alltag. Die Maschinen im Clean Design ließen sich somit einfacher und sicherer von einem Gabelstapler aufnehmen. Die mit Clean Design verbundene digitalisierte Auftragsabwicklung sorgt laut Herma zudem für deutlich verkürzte Durchlaufzeiten und bildet so wichtige Voraussetzung für eine schnellere Verfügbarkeit auf Kundenseite.

Halle 5, Stand 280