Etiketten: Herma präsentiert nachhaltiges Etikettiersystem

Der InNO-Liner appliziert Label, die ohne Trägermaterial auskommen.

Der InNO-Liner appliziert Etiketten, die ohne Silikonschicht auf der Unterseite auskommen. (Foto: Herma)
Der InNO-Liner appliziert Etiketten, die ohne Silikonschicht auf der Unterseite auskommen. (Foto: Herma)
Sandra Lehmann

Der Filderstädter Selbstklebespezialist Herma hat ein neues Etikettiersystem entwickelt, das nach Firmenangaben ohne Trägermaterial auskommt. Wie das Unternehmen mitteilt, werden Versandlabel über das Herma „InNo-Liner System“ „just in time“ bedruckt und anschließend aufgeklebt. Um dabei eine möglichst hohe Klebekraft zu erreichen, verfügt InNO-Liner laut Hersteller über eine patentierte Klebstoffausführung sowie eine eigens entwickelte Mikrozerstäubungseinheit, mit der der Kleber mittels Wassernebel aktiviert wird.

40 Etiketten pro Minute

Darüber hinaus könne das System trotz des Prinzips der Trägerlosigkeit die in Logistikzentren geforderten Taktzahlen von 40 Etiketten in Größe A5 und A6 pro Minute leisten. Die Kosten, so Herma, lägen im konventionellen Bereich für Selbstklebelabels. Zusätzlich können Unternehmen durch das InNO-Liner-System die Entsorgungskosten für das Trägermaterial sparen und gleichzeitig Lagerplatz und Transportkosten reduzieren, da ohne Silikonschicht mehr Etiketten auf eine Rolle passen.

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