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Erweiterung: Hazet kommissioniert in Bild und Ton

Remscheider Werkzeughersteller eröffnet Lageranbau in Heinsberg.
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Redaktion (allg.)

Kürzlich hat der Remscheider Werkzeughersteller Hazet-Werk Hermann Zerver GmbH & Co. KG sein Distributionszentrum in Heinsberg bei Mönchengladbach auf 11.000 Quadratmeter erweitert. Pro Tag versendet das Unternehmen mehr als 1.000 Pakete direkt an seine Kunden. Das Sortiment umfasst 5.500 Artikel, von denen sich viele stark ähneln, aber auch einige stark in Form und Gewicht unterscheiden.

Eine konventionelle mobile Datenerfassung (MDE) steuerte bisher den Kommissionierprozess. Um Fehler zu vermeiden, setzt Hazet künftig auf die Pick-by-Voice-Technologie. Zusätzlich zum Audiosignal zeigen die neuen MDE-Terminals ein Foto der Entnahmeposition an.

Für die Auftragskonsolidierung von Mehrposten-Bestellungen wurden außerdem zwei automatische Hubbalken-Kleinteilelager implementiert. Mit jeweils 600 Behälterstellplätzen dienen sie als Puffer zwischen Kommissionierung und Versand. Automatisch versorgen sie die 16 Packplätze erst dann mit kommissionierter Ware, wenn alle Komponenten eines Auftrags vorliegen.

Im Zuge der Prozessoptimierung stellte Hazet von "SAP-WM" auf das Lagerverwaltungssystem "SAP EWM" inklusive "SAP MFS" um. Die ViaLog Logistik Beratung GmbH, Harsewinkel, leitete die Ausschreibung sowie die Realisierung von Logistik-IT und -Technik. Damit kann Hazet eigenen Angaben zufolge heute Aufträge, die bis zum frühen Nachmittag eingehen, noch am selben Tag versenden.

(akw)
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