Ersatzteillager: Wo geht die Reise von BMW hin?

Autobauer sucht nach einem neuen Standort.

Am Standort Dingolfing hat der Münchner Autobauer BMW AG in den vergangenen Jahren kräftig investiert – von mehreren Hundert Millionen Euro war die Rede (LOGISTIK HEUTE berichtete). Doch die Kapazitäten scheinen nicht mehr auszureichen, jetzt sucht BMW nach einem neuen Platz für ein Ersatzteillager. Bereits im September waren die Standorte Obertraubling (Landkreis Regensburg), Bruckberg bei Landshut und Ellwangen im Gespräch, jetzt sollen auch die Gemeinde Kleinaitingen bei Augsburg und die Stadt Leipheim (Landkreis Günzburg) unter BMW-Beobachtung stehen. Das berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Informationen aus einer Bürgerversammlung und einer nicht-öffentlichen Sitzung.

Nach Angaben der Tageszeitung hat der Autobauer Interesse daran, in Kleinaitingen auf dem Gut Lechfeld an der Bundesstraße 17 zu bauen. In Leipheim sei hingegen der ehemalige Fliegerhorst an der Autobahn 8 ein möglicher Standort für das BMW-Distributionszentrum.

BMW selbst möchte sich zu den Spekulationen rund um ein neues Logistikzentrum nicht äußern. Nur so viel: „Im Sinne der Kundenorientierung sind wir kontinuierlich dabei, unsere Logistikstrukturen weiter zu optimieren. Deshalb prüfen wir derzeit verschiedene Standorte“, teilt die Pressestelle mit.

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