Ergonomie: MotionMiners laden zu Live-Chats, Webinaren und ins Headquarter ein

Dortmunder Unternehmen präsentiert seine LogiMAT-Inhalte digital und im persönlichen Gespräch.

Wer die MotionMining-Technologie in Aktion erleben möchte, dem bieten die MotionMiners als LogiMAT-Ersatzprogramm Webinare, Live-Chats und Gespräche in Dortmund an. (Foto: MotionMiners)
Wer die MotionMining-Technologie in Aktion erleben möchte, dem bieten die MotionMiners als LogiMAT-Ersatzprogramm Webinare, Live-Chats und Gespräche in Dortmund an. (Foto: MotionMiners)
Sandra Lehmann

Wie das Dortmunder Start-up MotionMiners am 5. März bekannt gab, können sich Interessierte über die geplanten Inhalte der wegen des Coronavirus abgesagten LogiMAT 2020 vom 10. bis 12. März sowohl digital als auch in persönlichen Gesprächen im Dortmunder Headquarter des Unternehmens informieren.

Tägliche Webinare und Live-Chats

Dazu bietet MotionMiners nach eigenen Aussagen am 10., 11. und 12. März jeweils zweimal täglich ein Webinar unter Leitung des Firmenmitbegründers Sascha Kaczmarek an. Darüber hinaus findet an allen drei Tagen von 09.00 bis 17.00 Uhr ein Livechat mit dem MotionMiners Business Developer Malcom Harris statt, an dem kostenfrei über die Website des Unternehmens teilgenommen werden kann.

Tag der offenen Tür

Für den persönlichen Kontakt zu Kunden und Ansprechpartnern lädt MotionMiners darüber hinaus am 10., 11. und 12. März zu einem Tag der offenen Tür in seinen Hauptsitz in Dortmund ein. Von 09.00 bis 17.00 Uhr können sich Besucher laut dem Start-up über die MotionMining-Technologie informieren, die hauseigene Manufaktur besuchen sowie persönliche Gespräche mit Process Ingenieuren sowie Entwicklern führen.

Highlight aller drei Darstellungsformen ist MotionMiners zufolge die neuentwickelte Lösung „Manual Process Intelligence“ (MPI), die es Kunden ermöglichen soll, Motion-Mining Projekte selbstständig durchzuführen. Motion-Mining ist eine automatische Analysemethode manueller Arbeitsprozesse mittels Sensoren und KI. Prozessanalysen, die aktuell beispielsweise mittels Klemmbrett und Stoppuhr durchgeführt werden, können laut MotionMiners so automatisiert werden. Ziel sei eine Steigerung der Effizienz und das Erkennen von Ergonomierisiken. Der Kunde erhält nach Anbieterangaben ein vollumfängliches Messeequipment sowie Zugang zu einem Analysedashboard.

Messung über Sensoren

Für die Erfassung der verschiedenen Tätigkeiten tragen die Mitarbeiter drei Sensoren. Die Lokalisierung erfolgt über Beacons. Nach einer zweiwöchigen Messung werden die Daten mit einer hochspezialisierten künstlichen Intelligenz analysiert. Einzelne Aktivitäten und Prozessschritte werden in einem Analysedashboard mit Diagramme und Heatmaps dargestellt. So können zum Beispiel Geh-, Warte- oder Picking-Zeiten effektiv analysiert werden. Neben Effizienzanalysen sind laut MotionMiners Ergonomieauswertungen ebenfalls Bestandteil der Messergebnisse.

Für den Tag der offenen Tür, können sich Interessierte je nach gewünschtem Besuchstag über folgende Links anmelden:

10. März 2020: http://bit.ly/MinerTag1003

11. März 2020: http://bit.ly/MinerTag1103

12. März 2020: http://bit.ly/MinerTag1203

Zur Anmeldung für die täglich stattfindenden Webinare geht es hier

Keine Geheimnisse

Es ist kein Geheimnis, dass auf Baustellen nicht nur gebaut, sondern auch gesucht, gewartet und geflucht wird. Auch kein Geheimnis ist, dass die Baustoffbranche bislang nicht unbedingt in einem Atemzug mit „Digitalisierung“ genannt wurde.

Ein gut gehütetes Geheimnis war bis zum Abend des 21. November jedoch, welcher der drei Finalisten – BASF, Cemex oder Schaeffler – sich im Rennen um den begehrten Supply Chain Management Award durchgesetzt hat.

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