Ergonomie: Erste Motion-Mining-Produktlösung auf der LogiMAT

Anwendung von MotionMiners soll es Kunden ermöglichen, entsprechende Analysen selbst durchzuführen.

Mit der MotionMiners-Technologie soll es möglich sein, Messwerte während des Arbeitsprozesses zu ermitteln. (Foto: MotionMiners)
Mit der MotionMiners-Technologie soll es möglich sein, Messwerte während des Arbeitsprozesses zu ermitteln. (Foto: MotionMiners)
Sandra Lehmann

Die MotionMiners GmbH stellt nach eigenen Angaben auf der LogiMAT (10. bis 12. März 2020 in Stuttgart) die „Manual Process Intelligence (MPI)“ – die erste Motion-Mining Produktlösung – als Weltneuheit vor. Die MPI ermögliche es Kunden erstmals Motion-Mining Projekte selbstständig durchzuführen.

Automatische Analyse statt Klemmbrett

Motion-Mining ist eine automatische Analysemethode manueller Arbeitsprozesse mittels Sensoren und KI. Prozessanalysen, die aktuell beispielsweise mittels Klemmbrett und Stoppuhr durchgeführt werden, können laut MotionMiners so automatisiert werden. Ziel sei eine Steigerung der Effizienz und das Erkennen von Ergonomierisiken. Der Kunde erhält nach Anbieterangaben ein vollumfängliches Messeequipment sowie Zugang zu einem Analysedashboard.

Messung über Sensoren

Für die Erfassung der verschiedenen Tätigkeiten tragen die Mitarbeiter drei Sensoren. Die Lokalisierung erfolgt über Beacons. Nach einer zweiwöchigen Messung werden die Daten mit einer hochspezialisierten künstlichen Intelligenz analysiert. Einzelne Aktivitäten und Prozessschritte werden in einem Analysedashboard mit Diagramme und Heatmaps dargestellt. So können zum Beispiel Geh-, Warte- oder Picking-Zeiten effektiv analysiert werden. Neben Effizienzanalysen sind laut MotionMiners Ergonomieauswertungen ebenfalls Bestandteil der Messergebnisse.

Die Analysen können vielfältig, etwa in der Logistik oder Produktion, eingesetzt werden. Kunden könnten dabei Projekte sowohl in Eigenregie durchführen als auch Beratungsdienstleistungen in Anspruch nehmen.

Halle 8 am Stand C18

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