Erdbeben: Supply Chains unter Druck

Japanische Seehäfen wieder teilweise geöffnet, Toyota wartet auf Zulieferer.
Redaktion (allg.)
Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben vor der japanischen Küste bleiben viele Produktionsanlagen von Elektronikzulieferern geschlossen. Japan ist ein wichtiger Exporteur von Elektrobauteilen. Deshalb kann es nach Expertenmeinungen zu Problemen in den Wertschöpfungsketten der weiterverarbeitenden Industrie kommen. Auch die Toyota-Werke bleiben einige Tage geschlossen. Die Autozulieferer seien gegenwärtig nicht in der Lage, die Versorgung der Produktionsstandorte aufrechtzuerhalten, heißt es beim größten Autobauer der Welt. Deutsche Automobilzulieferer reagieren ebenfalls auf die Katastrophe. Mann + Hummel hat beispielsweise seine Mitarbeiter nach Hause geschickt. Continental hat noch keine Details über Auswirkungen des Bebens bekannt gegeben. Unterdessen nahmen alle Seehäfen in und südlich der Hauptstadt Tokio ihren normalen Betrieb wieder auf. Häfen an der Nordostküste würden noch überprüft, berichtet „Spiegel Online“. Ein Schiff von Hapag-Lloyd sei nach der Tsunami-Warnung auf Reede gegangen, teilte das Unternehmen mit.
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