Elektromobilität: Das „E“ soll es richten

Privilegien sollen Verbreitung der E-Mobilität fördern.
(Foto: Fotolia.com/ Petair)
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Matthias Pieringer

Seit Ende September können Halter von Elektrofahrzeugen ein neues Nummernschild beantragen. Mit dem E-Kennzeichen an der Stoßstange dürfen E-Autos Privilegien im Straßenverkehr nutzen – sofern die Kommunen in ihrem Geltungsbereich die passenden Maßnahmen ergreifen. So sieht es das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) vor.

„Das Nummernschild ist Teil unseres Maßnahmenpakets: Dazu gehören zum Beispiel die Befreiung der E-Fahrzeuge von der Kfz-Steuer und Privilegien auf Sonderfahrspuren sowie kostenfreie Parkplätze“, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt Ende September. Dobrindt verspricht sich von dem eigenen Kennzeichen für Elektrofahrzeuge einen „echten“ Erkennungseffekt. Außerdem baue man aktuell „ein flächendeckendes Netz an Schnellladesäulen an den Autobahnraststätten auf, das durchschnittlich alle 30 Kilometer verfügbar ist“, machte er Ende September deutlich.

Auf unseren Straßen sind Elektroautos zwar noch ein seltenes Bild. Eine vielversprechende Entwicklung könnten aber zum Beispiel E-Transporter und andere elektrische Zustellfahrzeuge nehmen, die auf der letzten Meile ihre Stärken ausspielen – das zeigt die Titelgeschichte zur Elektromobilität in LOGISTIK HEUTE 10/2015 (verfügbar ab 14. Oktober).

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