Elektroanrieb: Lithium-Ionen-Batterie von Stöcklin

Die Lithium-Ionen-Batterie kann auch im Ex-geschützten Bereich verwendet werden.

 

 

Die patentierte Batterie von Stöcklin, die den Einsatz in Gas- (Zone 1) und Staubatmosphären (Zone 21) gewährleistet. (Foto: Stöcklin)
Die patentierte Batterie von Stöcklin, die den Einsatz in Gas- (Zone 1) und Staubatmosphären (Zone 21) gewährleistet. (Foto: Stöcklin)
Redaktion (allg.)
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Mit der „LiTex“ hat die Stöcklin Logistik AG die nach eigenen Aussagen weltweit erste Lithium-Ionen-Batterie für den Einsatz im Ex-geschützten Bereich entwickelt. Neu können damit nun Flurförderzeuge für die Zonen 1 (2G) und 21 (2D) bestückt werden. Auch das Nachladen der Batterien in der Ex-Zone 1/21 sei gefahrlos möglich, so Stöcklin. Erreicht wurde dies durch ein druckfestes Gehäuse der Batterie und ein überdruckgekapseltes Gehäuse, in dem das Ladegerät untergebracht wurde. Mit der Baumusterprüfung vom Dezember 2019 lieg auch die Zulassung für die patentierte Batterie vor, so Stöcklin.

Lithium-Ionen-Batterien standen lange Zeit im Ruf, gefährlich zu sein und Brände auszulösen, was ihren Einsatz in explosionsgeschützten Bereichen bisher undenkbar machte, trotz ihrer erheblichen Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien.

„Sicherheit ist die oberste Direktive“, betont Jörg Backhaus, ATEX-Beauftragter bei Stöcklin Logistik und Entwickler der Ex-geschützten Batterie. „Von der Auswahl der Batteriezellen (LiFePO4) und deren Anordnung, über das aktive Balancing bis zur hohen thermischen Sicherheit wurden zahlreiche Faktoren in die Überlegungen miteinbezogen, um eine einwandfreie Funktionsweise zu garantieren.“

Die Vorteile der Lithium-Ionen-Batterie liegen im minimalen Wartungsaufwand und der langen Lebensdauer. Eine jährliche Kontrolle ist ausreichend. Auch braucht die Batterie zum Laden nicht gewechselt werden. 

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