Einzelhandelslogistik: Aldi Nord konsolidiert Zahl der mitteldeutschen Regionalgesellschaften

Aldi Nord schließt zum Jahreswechsel 2024/25 die Regionalgesellschaften in Rinteln und Salzgitter. Durch diesen Schritt sollen die Lkw in den mitteldeutschen Regionalgebieten der Unternehmensgruppe besser ausgelastet werden können.

Aldi Nord richtet die Logistik in den Regionen Ostwestfalen und südliches Niedersachsen sowie in Teilen Sachsen-Anhalts und Hessens neu aus. (Bild: Aldi Nord)
Aldi Nord richtet die Logistik in den Regionen Ostwestfalen und südliches Niedersachsen sowie in Teilen Sachsen-Anhalts und Hessens neu aus. (Bild: Aldi Nord)
Gunnar Knüpffer

Die Unternehmensgruppe Aldi Nord will die Logistik in den Regionen Ostwestfalen und südliches Niedersachsen sowie in Teilen Sachsen-Anhalts und Hessens durch eine neue Struktur verbessern. In den genannten Gebieten gibt es aktuell sechs Regionalgesellschaften der Unternehmensgruppe. Zum Jahreswechsel 2024/25 sollen die Regionalgesellschaften in Rinteln und Salzgitter geschlossen werden, ist einer Presseaussendung der Gruppe vom 2. Februar zu entnehmenVon Ost-Westfalen bis in den Harz und Nord-Hessen werde es jedoch auch künftig 146 Aldi-Märkte geben, sodass sich für die Kunden nichts ändere.

Mit der Neuordnung der Logistik und Verwaltung strebt Aldi Nord eine optimierte Versorgung der Märkte und somit der Kunden an. So würden beispielsweise durch eine bessere Auslastung der Lkw zukünftig weniger Transporte nötig. Mit diesem Schritt würden auch zukunftssichere Standorte im Bereich Logistik und Verwaltung der Unternehmensgruppe Aldi Nord in Deutschland gestärkt werden.

Auch für die insgesamt knapp 2000 Mitarbeiter in den Filialen, die immerhin mehr als 80 Prozent der Belegschaften der Regionalgesellschaften Rinteln und Salzgitter ausmachen, gebe es keine wesentlichen Änderungen, verlautbare der Discounter. Ihre Arbeitsverhältnisse würden mit den Filialen auf die jeweils übernehmenden benachbarten Aldi-Regionalgesellschaften übergehen.

„In den kommenden Monaten konzentrieren wir uns darauf, für die betroffenen Mitarbeiter aus der Verwaltung und der Logistik in den beiden Regionalgesellschaften Lösungen zu finden“, sagte Florian Scholbeck, Managing Director Group Communications. In den benachbarten Aldi-Regionalgesellschaften könnten einige Mitarbeiter sicherlich neue Jobs finden, meinte Scholbeck.

Sollte das nicht möglich sein, stehe Aldi Nord zu seiner sozialen Verantwortung. Sie würden zeitnah mit den Betriebsräten entsprechende Vereinbarungen treffen.