Einzelhandel: Tegut… darf Minisupermärkte in Hessen sonn- und feiertags öffnen

Nach einer Gesetzesänderung des hessischen Landtags ist das Verbot des Sonn- und Feiertagsbetriebs vom Tisch.

der für die teos zuständige Geschäftsleiter Thomas Stäb freut sich darüber, dass die Minisupermärkte nun auch wieder an Sonn- und Feiertagen öffnen dürfen. (Foto: Tegut...)
der für die teos zuständige Geschäftsleiter Thomas Stäb freut sich darüber, dass die Minisupermärkte nun auch wieder an Sonn- und Feiertagen öffnen dürfen. (Foto: Tegut...)
Sandra Lehmann

Nach einer Entscheidung des Hessischen Landtags vom 10. Juli 2024, dass vollautomatisierte Verkaufsstellen mit einer Fläche von bis zu 120 Quadratmetern für Waren des täglichen Ge- und Verbrauchs auch an Sonn- und Feiertagen öffnen dürfen, haben alle vom Lebensmittelhändler Tegut… betriebenen Smart Stores ab sofort wieder sonn- und feiertags geöffnet. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemeldung mit.

Auch die bislang auf Eis liegenden Expansionspläne neuer Standorte können demnach wieder aufgenommen werden. Damit endet laut Tegut… eine Phase der Verunsicherung für das Vertriebskonzept, mittels digitaler Verlaufstechnologien den Einkauf rund um die Uhr und ohne Verkaufspersonal ermöglicht. Die 25 „teos“ in Hessen mussten seit Anfang Januar 2024 an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben, nachdem der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel einer entsprechenden Klage der Stadt Fulda stattgegeben hatte.

Lediglich drei „teos“ in Bahnhofsnähe durften sonntags weiterhin öffnen. „Wir sind sehr froh darüber, dass die Hessische Landesregierung das Gesetz in unserem Sinne geändert hat“, zeigt sich der für die „teos“ verantwortliche Geschäftsleiter Thomas Stäb erleichtert und ergänzt:

„Das zeigt, welche Relevanz unser Vertriebskonzept Tegut… teo für die Menschen hat und wie wichtig der teo für die Nahversorgung in vielen Regionen und Gemeinden ist.“

Tegut… bedankte sich im Rahmen der Pressemeldung bei allen, die sich für die Änderung des Ladenschlussgesetzes eingesetzt haben: Den Bürgermeistern und Ortsvorstehern, die zum Beispiel Petitionen auf den Weg gebracht hätten, den politischen Entscheidungsträgern, die das Thema im Sinne von Tegut… vorangetrieben hätten und den Kunden. Sie alle hätten ihren Teil dazu beigetragen, dass die öffentliche Diskussion um die Sonntagsöffnungen Fahrt aufgenommen habe.