Ecodesign 2013: Jungheinrich nominiert

Lithium-Ionen-Gerät ist das einzige ausgewählte Gerät aus der Intralogistik.
Thilo Jörgl

Der Flurförderzeugespezialist Jungheinrich AG ist für das weltweit erste serienmäßig mit Lithium-Ionen-Technologie ausgestattete Flurförderzeug EJE 112i mit zertifizierter Ökobilanz offiziell ausgezeichnet worden. Vertreter des Hamburger Unternehmens bekamen von Ursula Heinen-Esser, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und vom Präsidenten des Umweltbundesamtes Jochen Flasbarth die Nominierungsurkunde für den Bundespreis „Ecodesign 2013“. Dabei handelt es sich um den einzigen Preis der Bundesregierung für ökologisches Design.

Der Bundespreis „Ecodesign“, der zum zweiten Mal vergeben wurde, zeichnet innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die nach Angaben des Bundesumweltamtes „sowohl aus Design- als auch aus Umweltsicht überzeugen“. In diesem Jahr hat die interdisziplinär besetzte Jury insgesamt 31 Produkte, Dienstleistungen und Konzepte für den Bundespreis auserkoren. Zu den Nominierten gehört Jungheinrich als einziger Vertreter der Intralogistikhersteller.

Das Jungheinrich-Fahrzeug – das weltweit erste serienmäßig mit Lithium-Ionen-Technologie ausgestattete Flurförderzeug – wurde im 2011 auf der Fachmesse CeMAT erstmals vorgestellt. Die Innovation verbindet laut Jungheinrich energieeffiziente Lösungen mit erhöhtem Kundennutzen im Bereich Handling und Ergonomie. Der EJE 112i ist bereits bei Kunden in mehreren Ländern erfolgreich im Einsatz. Das nominierte Fahrzeug ist ein Elektro-Deichsel-Gabelhubwagen, der mit einer Batterie im Format eines Aktenkoffers ausgestattet ist. Hierbei handelt es sich um einen kleinen, innovativen Lithium-Ionen-Akku made by Jungheinrich. Dieser ermöglicht eine um 30 Prozent erhöhte Energieeffizienz bei verlängerter Lebensdauer für einen nachhaltigen Fahrzeugeinsatz im täglichen Gebrauch.

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