Werbung
Werbung
Werbung

E-Commerce: Pierau Planung entwickelt Logistik-Maßnahmen für Göde Gruppe

Sortimentswachstum und spezialisierter Empfängerkreis verlangten nach Veränderung.

Die Förderstrecke der Göde Gruppe am Standort Waldaschaff wurde komplett erneuert. (Foto: Göde Gruppe)
Die Förderstrecke der Göde Gruppe am Standort Waldaschaff wurde komplett erneuert. (Foto: Göde Gruppe)
Werbung
Werbung
Melanie Endres

Die Göde Gruppe, ein E-Commerce - und Versandhandels-Unternehmen für Münzen, Medaillen, Briefmarken, Schmuck und Uhren, musste die Kapazitäten am Standort in Waldaschaff in Bayern erweitern. Dazu holte sich der Sammlerartikel-Spezialist Unterstützung von Pierau Planung. Die Unternehmensberatung vermeldete kürzlich, dass die Göde Gruppe seit der Inbetriebnahme der neuen Logistik im ersten Quartal dieses Jahres über Kapazitäten verfügt, die schon im Einschichtbetrieb eine Abwicklung von bis zu 10.000 Sendungen am Tag im Warenausgang ermöglichen. Das entspricht einer Steigerung von 40 Prozent heißt es in der Mitteilung.

„Um auch künftig wettbewerbsfähig zu sein, mussten wir diese Entwicklung berücksichtigen und unsere Prozesse anpassen“, sagte Alexander Fried, Mitglied der Geschäftsführung und verantwortlich für Logistik und IT der Göde Gruppe.

Verändertes Sammelverhalten erfordert Anpassung

Laut Pierau Planung hat sich der Trend im Sammlerbereich im Laufe der Zeit gewandelt: „Aus einem begrenzten Artikelspektrum, das in großen Mengen versendet wurde, ist ein breiteres, an einen sehr spezialisierten Empfängerkreis adressiertes Sortiment geworden“, so die Angaben in der Pressemeldung.

Neues und Altes verbinden

Die entwickelten Maßnahmen zielen Pierau Planung zufolge darauf ab, neue Kapazitäten mit der vorhandenen Logistik zu verbinden:

„Durch den Einbau von Tablarliften über zwei Etagen in einem neu geschaffenen Anbau kann die Nutzung der Grundfläche für die Lagerung selten angesprochener C-Artikel maximiert werden“, erklärte Jan-Hendrik Plumhoff, Projektleiter bei Pierau Planung. „Darüber hinaus wurde eine neue Versandkartonagetechnik mit Volumenreduzierungsoption eingeführt, sodass nun der größte Teil der Sendungen automatisiert an einer Packstraße abgewickelt wird. Spezielle Kommissionierwagen mit der Option auf insgesamt 70 Aufträge pro Wagen erleichtern dabei das Multi-Order-Picking.“

Um die Lagerfläche im Kommissionierbereich besser ausnutzen zu können, wurden dort vorhandene Durchlaufregale gegen weniger tiefe Fachbodenregale ausgetauscht. Dadurch sollen die Artikel platzoptimiert über- und nebeneinander gelagert werden. Zudem wurde die Fördertechnik erneuert. Der Übergang lief dem Göde-Logistikverantwortlichen Alexander Fried zufolge fließend und im laufenden Betrieb ab.

Hohe Anforderungen an die Verpackung

Die versendeten Sammlerstücke stellen laut Meldung hohe Qualitätsanforderungen an die Verpackung. Im Kommissionierbereich richte daher ein Kartonaufrichter die Trays aus Pappe auf. An den Packplätzen kontrollieren die Mitarbeiter die Sendungsinhalte und fügen händisch Werbematerial hinzu. Im Packerei- und Versandbereich werden die Kartons dann durch einen automatischen Volumenreduzierer und -deckler maschinell auf die Füllhöhe reduziert. So sollen Minimalhöhen von 40 Millimetern erreicht werden und es soll stets die kostengünstigste Versandart gewährleistet sein, heißt es in der Mitteilung.

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung