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E-Commerce: Neues Konzept macht Lebensmittelläden zu kleinen Fulfillment-Centern

TGW und umdasch the Store Makers entwickeln „OmniStore“.

Fulfillment-Center und Lebensmittelladen in einem - das OmniStore-Konzept. (Foto: TGW)
Fulfillment-Center und Lebensmittelladen in einem - das OmniStore-Konzept. (Foto: TGW)
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Melanie Endres

Der Hersteller für Intralogistiklösungen TGW und die Ladenbauer von „umdasch The Store Makers“ haben gemeinsam ein neues Laden- und Logistikkonzept für den Lebensmitteleinzelhandel entwickelt. Mit „OmniStore“ sollen die Stärken des stationären Handels mit den Annehmlichkeiten des E-Commerce verbunden werden, das gab TGW vor kurzem bekannt.

„OmniStore greift auf bestehende Filialen zurück, und verwandelt sie in lokale, kleine Fulfillment-Center. Das bedeutet, dass es zusätzlich zum Shop einen getrennten Kommissionier-Bereich gibt, in dem die Ware mit Hilfe von Automatisierung effizient gelagert und je nach Kundenauftrag zusammengestellt wird – ideal für Online-Bestellungen, die der Kunde zu seinem Wunschzeitpunkt abholt oder geliefert bekommt. Bei dem im Laden angebotenen Sortiment liegt der Fokus auf Attraktivität und Emotionalität – mit einem hohen Anteil frischer und regionaler Produkte“, erklärte Christoph Wolkerstorfer, CSO der TGW Logisitcs Group, das Konzept.

Ab 1.000 Quadratmetern

TGW zufolge kann das OmniStore-Konzept ab einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern realisiert werden. Der Personaleinsatz bleibe dabei gleich. So sollen Unternehmen von dem, so der Intralogistier, schnellen und kosteneffizienten Omnichannel Order Fulfillment-System profitieren.

Anstieg des Lebensmittel-Online-Shopping

Das Warensegment „Lebensmittel“ bescherte den Online-Händlern TGW zufolge in 2017 einen Umsatz von 1,13 Milliarden Euro. Das bedeutet laut Mitteilung einen Anstieg von 21,3 Prozent im Vergleich zu 2016 (932 Millionen). Da der stationäre Handelt aber nicht so schnell verschwinde, haben TGW und umdasch gemeinsam dieses Konzept entwickelt, so die Angaben. Kunden könnten im Laden einkaufen, so wie sie es gewohnt sind – aber auch online. Die bestellte Ware könne dann rund um die Uhr an Pick-Up-Schaltern abgeholt werden.

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