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E-Commerce: Fiege eröffnet Mega-Center in Greven

Mit dem Umbau spezialisiert sich der Logistikdienstleister auf die Vernetzung aller Absatzkanäle.

Mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes ging das neue Fiege Mega-Center in Greven an den Start. (Foto: Fiege)
Mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes ging das neue Fiege Mega-Center in Greven an den Start. (Foto: Fiege)
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Melanie Endres

Das Zusammenspiel von Onlinehandel und stationärem Handel ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, um im Wettbewerb zu bestehen, das vermeldete der Logistikdienstleister Fiege am 2. September. Mit seinen neuen Megazentren, insgesamt 30 in Europa, spezialisiert sich der Dienstleister eigenen Angaben zufolge auf die Vernetzung sämtlicher Absatzkanäle für den Handel. Ein „Herzstück“ ist das modernisierte „Fiege Mega Center Greven-Reckenfeld“, welches am Freitag, den 30. August offiziell von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet eröffnet wurde.

„Mit dem neuen Logistikzentrum zeigt Fiege eindrucksvoll, wie Logistik 4.0 im digitalen Wandel funktioniert. Mit der Verbindung von traditioneller Logistikkompetenz, modernster Digitaltechnik und Künstlicher Intelligenz ist Fiege als weltweit agierendes Familienunternehmen ein Aushängeschild der nordrhein-westfälischen Logistikbranche“, so Laschet in seiner Ansprache.

90.000 Quadratmeter Logistikfläche

Auf 90.000 Quadratmetern Logistikfläche ist Fiege hier der Meldung zufolge für verschiedene Kunden tätig, die das E-Commerce- und das Filialgeschäft eng miteinander verzahnen. Aus Logistikzentren wie dem neuen Mega-Center in Greven verschicke Fiege für verschiedene Kunden die bestellte Ware in die Filiale, direkt an den Endkunden oder an einen vom Kunden gewünschten Abholort.

„Die Logistik wird immer mehr zum Unterscheidungsmerkmal für den Kunden. Wer schnell und zuverlässig zum versprochenen Zeitpunkt liefert, ist im Vorteil“, sagt Fiege-Vorstandsvorsitzender Felix Fiege. Auf die Kundenzufriedenheit habe dies neben der Produktqualität den größten Einfluss, heißt es in der Mitteilung. Herausfordernd sei hierbei vor allem die Zustellung in Innenstädten, die letzte Meile, die ein Paket zurücklegt: „Wir entwickeln immer neue Ideen dafür, die Herausforderungen der Citylogistik so intelligent wie möglich zu lösen“, erläutert Jens Fiege. Der Aufbau von Micro Hubs, aus denen Pakete mit innovativen Ansätzen wie Lastenfahrrädern oder anderen modernen Zustellfahrzeugen den Weg zum Endkunden machen ist ein Ansatz.

Wunschzeitfenster für mehr Flexibilität

Die Anlieferung im Wunschzeitfenster sei ein weiterer Ansatz, um den Kunden möglichst gut zufriedenzustellen, so die Meldung. Mehr als zwei Drittel der Zustellversuche scheitern beim ersten Anlauf, denn der Kunde sei nicht zu Hause, berichtet Jens Fiege, ebenfalls Vorstandsvorsitzender bei Fiege. Hierfür biete das Das Fiege-Start-up Angel eine technische Lösung, die es den Kunden ermöglicht, für die Ankunft des Paketes ein 30-minütiges Wunschzeitfenster zu wählen.

„Die Zustellung an Endkunden erfolgt in den Abendstunden, wenn die Menschen nicht mehr auf der Arbeit sind oder an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit, das erhöht die Zustellquote enorm und dafür, dass die Fahrzeuge weniger häufig durch das Stadtgebiet fahren müssen“, sagt Felix Fiege.

Viele Wege für den Omnichannel

Doch nicht immer sei die Zustellung nach Hause die erste Wahl beim Kunden, wie Jens Fiege erläuterte: „Für viele Menschen ist es bequemer die online bestellte Ware direkt in der Filiale abzuholen, weil sie ohnehin in der Innenstadt arbeiten oder sich dort häufig aufhalten.“

Auch die Möglichkeit die zu retournierenden Waren in der Filiale abgeben zu können, werde kundenseitig mittlerweile erwartet. Servicepunkte in bestehenden stationären Geschäften ist laut Felix Fiege nur ein Ansatz. Durch den Filialbesuch könne der Kunde hier erneut angesprochen werden und der Umsatz steige, berichtet Felix Fiege. So werde aus dem stationären Handel und dem Onlinehandel eine Einheit.

„Und genau das verstehen wir unter Omnichannel“, resümiert Felix Fiege.

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