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E-Commerce: Click & Collect im Fokus

Laut EHI-Studie nutzt jeder sechste Kunde kanalübergreifende Angebote.
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Sandra Lehmann

In Sachen Omnichannel stehen die Services Click & Collect sowie die Rückgabemöglichkeit von Onlinebestellungen im stationären Handel für Unternehmen auf der Prioritätenliste ganz oben. Das geht aus der Studie „Omnichannel-Commerce 2016“ des EHI Retail Institute e.V., Köln, hervor, die am 14. Juni anlässlich der EHI Omnichannel Days`16 vorgestellt wurde.

Mehrkanalsystem stärken

Demnach halten 72 Prozent der insgesamt 43 befragten Omnichannel-Händler Click & Collect mit Online-Zahlung bereits heute für einen essenziellen Service, für 14 Prozent hat er zukünftige Relevanz. 63 Prozent der Befragten finden Click & Collect mit Bezahlung im stationären Handel besonders wichtig. Ein gutes Viertel hält dies zukünftig für ein zentrales Angebot. Instore-Retouren haben einen ähnlich hohen Stellenwert. 70 Prozent der Interviewten halten dies für eine wichtige Dienstleistung, wenn es um Mehrkanalangebote geht.

Onlineverfügbarkeitsanzeigen relevant

Ebenfalls hoch im Kurs bei den Händlern stehen Onlineverfügbarkeitsanzeigen in den Webshops. 72 Prozent der Verantwortlichen finden diese Dienstleistung essenziell, 16 Prozent halten sie laut Erhebung für einen zukünftig bedeutenden Trend.

Jeder sechste nutzt Omnichannel

Einschätzungen, die man auf Kundenseite offenbar teilt. Wie die Studie belegt, nutzt bereits jeder sechste Kunde der befragten Onlinehändler kanalübergreifende Angebote. Am beliebtesten sei der Service Click & Collect, der von 19 Prozent der Kunden mit stationärer Zahlung und von 17 Prozent mit Onlinezahlung genutzt wird.

50 Prozent setzen auf eigene Abteilung

Bezüglich der Implementierung von Omnichannel-Strategien ins eigene Unternehmen verfolgen die Händler nach EHI-Angaben unterschiedliche Strategien. Während bei drei Viertel der Befragten die Geschäftsführung die treibende Kraft der digitalen Transformation wäre, würde rund die Hälfte bereits eigene Omnichannel-Abteilungen unterhalten. Lediglich 18 Prozent der Unternehmen stellen jedoch ein gesondertes Budget für Omnichannel-Aktivitäten zur Verfügung.

Neben den Experteninterviews beruht die Datenbasis der Studie nach Angaben des EHI auf der Analyse der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland.

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