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E-Commerce: Amazon setzt in Deutschland auf Panattoni

Panattoni realisiert zwei Verteilzentren an den Standorten Hamburg und Kassel.

Die neuen Paketverteilzentren nutzt Amazon für die letzte Meile im B2C-Bereich. (Visualisierung: Panattoni)
Die neuen Paketverteilzentren nutzt Amazon für die letzte Meile im B2C-Bereich. (Visualisierung: Panattoni)
Melanie Endres

Panattoni, ein Projektentwickler für Industrie- und Logistikimmobilien in Europa, entwickelt in Deutschland Verteilzentren für Amazon, mit denen das Handelsunternehmen zusätzliche Kapazitäten auf der letzten Meile schaffen will. Das verkündete der Projektentwickler am 29. Januar. Zunächst entstehen laut Pressemitteilung zwei Projekte an den Standorten Kaltenkirchen und Knüllwald. Als Berater war der Meldung zufolge beide Male CBRE involviert. Der Baubeginn für beide Projekte ist bereits erfolgt, so die Angaben von Panattoni.

Logistikregion Hamburg

Die erste Logistikimmobilie entwickelt Panattoni nach Eigenangaben im Industriegebiet Kaltenkirchen-Nützen in der Logistikregion Hamburg. Auf einer Grundstücksfläche von 93.003 Quadratmeter wird Panattoni den Angaben zufolge 12.064 Quadratmeter Logistik- sowie 1.543 Quadratmeter Büro- und Sozialfläche errichten. Es bestehe eine direkte Anbindung zur Bundesautobahn A7.

Logistikregion Kassel

Das zweite Verteilzentrum entsteht laut Pressemeldung in Knüllwald, in der E-Commerce-Logistikregion Kassel, wo Amazon bereits seit August 2019 auf dem Grundstück von Panattoni aktiv ist, so die Mitteilung. Auf einer Grundstücksfläche von 80.753 Quadratmetern sollen 8.383 Quadratmeter Logistik- sowie 1.531 Quadratmeter Büro- und Sozialfläche entstehen. Im interkommunalen Industriegebiet mit bestehender Infrastruktur verfüge die Immobilie über einen direkten Anschluss zur Bundesautobahn A7.
 

 

Paketverteilzentren für die letzte Meile

Amazon wird beide Objekte laut Panattoni als Paketverteilzentren für die letzte Meile im B2C-Bereich nutzen. Bei dieser Weiterentwicklung der von den Lieferpartnern genutzten Zustellbasis laden die Fahrzeuge die Ware seitlich am Verteilzentrum an, Vordächer sollen Fahrer und Ladung vor Witterungsbedingungen schützen. Ein entscheidender Vorteil des neuen Konzeptes sei „die Gewährleistung maximaler Flexibilität in Bezug auf spätere Änderung der Nutzung“, so Panattoni.

„Die Herausforderung bei der Realisierung der beiden Projekte in Hamburg und Kassel bestand vor allem in der Entwicklung eines so noch nicht dagewesenen Gebäudekonzeptes bei einer eng bemessenen Zeitspanne“, erklärt Fred-Markus Bohne, Managing Partner bei Panattoni. „Für die Kommunen sind die Projekte ebenfalls ein Gewinn. In beiden Regionen entstehen jeweils weit über 100 neue Arbeitsplätze.“

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