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E-Commerce: Alibaba sucht den Schulterschluss

Laut Pressebericht Gespräche mit KEP- und Transportdienstleistern.
Die Alibaba Group sucht den Schulterschluss mit großen Logistikdienstleistern. (Foto: Alibaba)
Die Alibaba Group sucht den Schulterschluss mit großen Logistikdienstleistern. (Foto: Alibaba)
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Sandra Lehmann

Der chinesische Online-Gigant Alibaba Group sucht den Schulterschluss mit großen Logistikdienstleistern, um die Transportkosten für kleinere Partner seiner Verkaufsplattform zu senken. Das gab das Unternehmen kürzlich der Presse gegenüber bekannt.

Kooperation in allen Bereichen

Wie „China Money Network“ ergänzend berichtet, hat Alibaba in den vergangenen sechs Monaten mit KEP-Dienstleistern, Reedereien und Transportdienstleistern Gespräche hinsichtlich einer Partnerschaft im Logistikbereich geführt. Demnach sollen UPS und FedEx zukünftig für die Expresslieferungen des Händlers zuständig sein, während Maersk Line bereits Teile der Seefracht übernimmt. Die beiden Dienstleister DHL sowie Kühne + Nagel werden als Partner in Sachen Luftfracht und grenzüberschreitende Logistik gehandelt.

Digitale Buchungen

Nach Unternehmensangaben ermöglicht es Alibaba seinen Kunden bereits seit Dezember vergangenen Jahres, das Onlinebuchungsportal von Maersk für die Verschiffung von Containern in fünf chinesische und acht Überseehäfen zu nutzen. Laut „China Money Network“ soll die Kooperation mit der Reederei und die Nutzung des digitalen Services dazu beitragen, unvorhergesehene Kosten und Buchungsausfälle zu vermeiden.

Zusammenarbeit mit Plattform

Um dieses Ziel zusätzlich zu unterstützen, hat der Online-Riese im Januar 2017 einen Kooperationsvertrag mit der Logistikdienstleister-Plattform WCA Ltd. abgeschlossen, die weltweit mehr als 6.000 Mitglieder zählt. Geplant sei, diese Anbieter in die Logistik-Plattform von Alibaba zu integrieren und den Kunden als Dienstleister für grenzüberschreitende E-Commerce-Abwicklung anzubieten.

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