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Redaktion (allg.)

Die Ansiedlung des geplanten Autoteile-Verpackungszentrums für die Ingolstädter Audi AG im Duisburger Hafen (LOGISTIK HEUTE berichtete) hat bei den Anwohnern Bedenken vor Verkehrsstaus, Abgasen, Feinstaub und Lärm ausgelöst. Das berichtet die Düsseldorfer Tageszeitung „Rheinische Post“ (RP). Der Heimat- und Bürgerverein Wanheim-Angerhausen e.V. (HBV-WA) begrüßt demnach zwar die Schaffung von 500 Arbeitsplätzen, fordert aber ein schlüssiges Verkehrskonzept für den zunehmenden Lkw-Verkehr im Duisburger Süden.

Duisport-Chef Erich Staake geht von rund 120 Fahrzeugen pro Tag aus und versprach laut dem Artikel ein mit der Stadt, dem Land und Audi abgesprochenes Verkehrskonzept. Niemand sei daran interessiert, dass sich die Laster durch Wohnstraßen zu ihrem Ziel quälten, sagte Audi-Logistikchef Dr. Michael Hauff der RP. Gemeinsam mit anderen betroffenen Bürgervereinen will der HBV-WA die Logistikansiedlung von Audi „kritisch aber auch konstruktiv“ begleiten, sagte ein Vereinssprecher der RP.

Ein Kritikpunkt ist die mangelhafte Anbindung des Logport II an das Autobahnnetz. Um kilometerlange Lkw-Staus zu vermeiden, fordert der Bürgerverein unter anderem den Ausbau und die Sanierung der umliegenden Zufahrts- und Bundesstraßen. Die Kosten dafür sollten die Industrie, das Land und die Stadt tragen. Zudem seien Ampelanlagen, Parkplätze und Zufahrtstore sowie Beschilderungen nach Logport I und II zu optimieren beziehungsweise neu einzurichten.

(akw)
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