Werbung
Werbung
Werbung

Drohnen: UPS Flight Forward für Drohnenflüge zertifiziert

Der Lieferdienst mit unbemannten Luftfahrzeugen für die Gesundheitsbranche soll weiter ausgebaut werden.

Die UPS-Tochtergesellschaft UPS Flight Forward wurde als Drohnenfluggesellschaft in den USA zertifiziert. (Foto: UPS )
Die UPS-Tochtergesellschaft UPS Flight Forward wurde als Drohnenfluggesellschaft in den USA zertifiziert. (Foto: UPS )
Werbung
Werbung
Melanie Endres
(erschienen bei Transport von Daniela Kohnen)

Der UPS Flight Forward ist in den USA am 11. Oktober offiziell als Drohnenfluggesellschaft zugelassen worden, das hat der KEP-Dienstleister am selben Tag bekannt gegeben. Die sogenannte vollständige Part 135 Standard-Zertifizierung hatte die U.S. Federal Aviation Administration (FAA) abgenommen und berechtigt die UPS-Tochtergesellschaft beim Zustelldienst damit zum Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen, so die Mitteilung.

Direkter Start

Laut eigenen Angaben hatte UPS Flight Forward nach der Zertifizierung direkt den ersten Drohnenzustellflug nach Part 135 Standard auf dem WakeMed-Krankenhauscampus in Raleigh, N.C., gestartet. Der Flug mit einem Matternet M2-Quadkopter habe unter einer staatlichen Ausnahmeregelung stattgefunden, die als „beyond visual line of sight“ (BVLOS)-Betrieb einen Flug jenseits der Sichtlinie des Piloten ermöglicht, so die weitere Mitteilung. David Abney, UPS Chief Executive Officer:

„Wir schreiben gerade Geschichte, und wir sind noch nicht fertig. Unsere Technologie öffnet Türen für UPS und löst Probleme auf einzigartige Weise für unsere Kunden. In Kürze werden wir weitere Schritte ankündigen, um unsere Infrastruktur auszubauen, die Dienstleistungen für Kunden aus dem Gesundheitswesen zu erweitern und Drohnen in Zukunft auf neuem Wege zu nutzen.“

Transporte für unterschiedliche Branchen

Das Unternehmen will seinen Drohnendienst der Meldung zufolge weiter ausbauen, um Krankenhäuser und Campus-Umgebungen in den USA zu beliefern und Kundenlösungen außerhalb der Gesundheitsbranche anzubieten. Für die Zukunft seien Transporte für unterschiedliche Branchen und regelmäßig Flüge von Drohnen über der Sichtlinie des Piloten hinaus geplant. Langfristig plant der KEP-Dienstleister nach eigenen Angaben den schnellen Aufbau von bodengestützten, Detect-and-Avoid (DAA)-Technologien zur Überprüfung der Sicherheit von Drohnen und zur Erweiterung zukünftiger Dienste. Gleichzeitig solle in der Zukunft eine zentrale Betriebsleitstelle gebaut werden.

Partnerschaft nicht ausgeschlossen

Zudem könne sich das Unternehmen Partnerschaften mit weiteren Drohnenherstellern zum Bau neuer Drohnen mit unterschiedlichen Ladekapazitäten vorstellen, hieß es in der Mitteilung. Auch das Angebot neuer Dienstleistungen außerhalb des Gesundheitswesens, einschließlich des Transports von speziellen Rohstoffen und anderen regulierten Gütern sei geplant.

Unbegrenzte Anzahl von Drohnen

Die Part 135 Standard-Zertifizierung der FAA ist die höchste Zertifizierungsstufe und sieht keine Einschränkungen bei der Größe und dem Umfang des Flugbetriebs vor. Gleichzeitig dürfen eine Drohne und ihre Fracht das Gewicht von rund 25 Kilogramm (55 Pfund) übersteigen und nachts fliegen. Das Zertifikat erlaubt dem Unternehmen zudem, eine unbegrenzte Anzahl von Drohnen zu fliegen, bei dem eine unbegrenzte Anzahl von Drohnen-Piloten das Kommando hat. So könne man seinen Betrieb auch an die Kundennachfrage anpassen, hieß es bei UPS.

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung