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Redaktion (allg.)

Um ihre Transportkosten zu senken, arbeiten Handelsunternehmen vorrangig daran, ihre Rampenkontakte und ihre Zeitfenstersteuerung im Wareneingang zu optimieren. Viele Firmen dezentralisieren zudem ihre Lagerstrukturen. Das geht aus der zweiten Auflage der „Trendstudie Handelslogistik“ hervor, für die die Kölner EHI Retail Institute GmbH und das Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML insgesamt 47 Experten in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt haben.

Demnach stufen 96 Prozent der Logistiker die Transportkosten als sehr wichtig oder wichtig ein. 87 Prozent der Befragten bewerten das Thema Nachhaltigkeit als wichtig oder sehr wichtig für den Geschäftserfolg. Beim Outsourcing der Logistik an Dienstleister verhält sich der Handel jedoch zurückhaltend. Etwa ein Viertel aller Transporte werden noch mit eigenem Fuhrpark durchgeführt. Höherwertige Logistikleistungen wie die Führung ganzer Lagerstandorte, werden – außer im Textilhandel – nicht extern vergeben.

Nur etwa jeder Zweite beschäftigt sich derzeit mit der Automatisierung der Lagerung und Kommissionierung. Dagegen messen 75 bis 80 Prozent der Befragten der steigenden Urbanisierung und dem wachsenden Verkehrsaufkommen eine hohe Bedeutung bei. Um Stoßzeiten zu vermeiden, planen 87 Prozent neue Transportzeitmodelle wie etwa die Verlagerung der Anlieferung in die Nachtstunden, soweit es wegen des Geräuschpegels möglich ist.

(akw)
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