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Digitalisierung: Thyssenkrupp Materials Services gründet IoT-Sparte aus

Thyssenkrupp Materials IoT lanciert als erstes Projekt die IIoT-Plattform „toii“.

Das neu gegründete Unternehmen Thyssenkrupp Materials IoT fokussiert auf die Digitalisierung von Fertigungsprozessen. (Bild: Thyssenkrupp Materials IoT)
Das neu gegründete Unternehmen Thyssenkrupp Materials IoT fokussiert auf die Digitalisierung von Fertigungsprozessen. (Bild: Thyssenkrupp Materials IoT)
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Therese Meitinger

Der Werkstoffspezialist Thyssenkrupp Materials Services will mit sofortiger Wirkung das eigene Know-how in Sachen Digitalisierung von Fertigungsprozessen (Industrial Internet of Things und Industrie 4.0) bündeln. Zu diesem Zweck gründete er die Thyssenkrupp Materials IoT GmbH, kurz tkMIoT, aus, wie das Unternehmen am 13. September bekannt gab.

Das Ziel sei es, andere Unternehmen auf ihrem Weg in die Digitalisierung der Produktion zu unterstützen. Dabei will tkMIoT seine Kunden nach Eigenangaben während des kompletten Prozesses betreuen: von der Beratung über die Implementierung von IIoTTechnologien bis zur Betreuung während des gesamten Lebenszyklus der Lösungen und den Betrieb der darunterliegenden Plattform.

IIoT-Plattform als erstes Produkt

Ein erstes zentrales Produkt des Spin-offs soll die selbst entwickelte IIoT-Plattform „toii“ sein. Sie schaffe die Voraussetzung dafür, dass Maschinen unterschiedlichster Typen und Generationen weltweit miteinander kommunizieren könnten, so tkMIoT. Als Zielsetzung nennt das Unternehmen, Prozesse über die gesamte Supply Chain hinweg zu automatisieren und effizienter zu gestalten.

„Mit toii ist es uns gelungen, den digitalen Wandel in den Kernbereich unseres Geschäfts zu bringen: in die Werkshallen, in den Maschinenpark, an die Lager“, so Axel Berger, Geschäftsführer von tkMIoT. „Diesen Schritt möchten wir jetzt auch anderen Unternehmen ermöglichen.“ Seit 2017 hat Materials Services toii nach Eigenangaben an mehr als 30 Standorten implementiert.

„Das Innovationstempo hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen, Prozesse werden zunehmend digitalisiert und vernetzt“, so Axel Berger. In diesem Umfeld sei es für Unternehmen immer wichtiger, dass sie kompetente Partner an ihrer Seite wüssten. „Diesem Bedürfnis tragen wir mit der Gründung von tkMIoT Rechnung.“ Den Schritt versteht Materials Services nach Eigenangaben zudem als wichtigen Baustein in der strategischen Weiterentwicklung: Mit dem Ansatz „Materials as a Service“ baue man konsequent sein Dienstleistungsportfolio aus. 

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