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Digitalisierung: Forderung nach Datentransparenz

GateHouse Logistics setzt Prioritäten für 2019.

Mehr Priorität für Frachtdaten. GateHouse Logistics will Daten gemeinsam nutzbar machen. (Symbolbild: iconimage/Fotolia)
Mehr Priorität für Frachtdaten. GateHouse Logistics will Daten gemeinsam nutzbar machen. (Symbolbild: iconimage/Fotolia)
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Melanie Endres

Laut GateHouse Logistics soll es 2019 deutliche Veränderungen für die Logistik in puncto Supply Chain geben. Das Unternehmen schätzt, dass besser abrufbare Frachtdaten und der Ausbau partnerschaftlicher Netzwerke für Transportunternehmen an Priorität gewinnen und bisher ungenutzte Daten gemeinsam genutzt werden können.

„Im Jahr 2019 werden Lieferketten durch das Einspeisen relevanter Frachtdaten deutlich intelligenter und effizienter“, sage Jesper Bennike, CEO von GateHouse Logistics. „Damit startet die Logistikbranche in eine neue Ära. Mit der Automatisierung des Datenflusses wird das verstärkte Nutzen der Informationen für Versender und Frachtführer zur Norm. Eine Reihe neuer Industrie-4.0-Technologien, die miteinander interagieren, kommunizieren und so einen Pool mit wichtigen Frachtinformationen schaffen, werden zurzeit in die Lieferkette integriert. Das trägt wesentlich dazu bei, eine intelligente Supply Chain zu schaffen.“

Echte und vollständige Datentransparenz

GateHouse Logistics zufolge wird sich die Logistik 2019 verstärkt auf Lösungen konzentrieren, die relevante Daten liefern. In der Vergangenheit war dies oft schwierig, wenn Logistikdienstleister und Transportunternehmen unterschiedliche Software benutzt haben. Mit dem Datentransparenzdienst „gh Track“ soll GateHouse Logistics zufolge der Eingliederungsprozess durch automatisierte Tools um das Dreifache beschleunigt werden, wodurch es auch 2019 eine Vielzahl neuer Nutzer geben soll.

Daten jeglichen Typs

Der Zustand der Ladung vom Moment der Abholung bis hin zur Auslieferung steht momentan im Zentrum der intelligenten Systeme. Künftig wird die Lieferkette, der Prognose von GateHouse Logistics zufolge, aber intelligentere Datentypen fordern. Neben Positions- und Temperaturdaten soll auch auf Sensorinformationen zu Reifendruck, Gewicht des Türsensors und ähnlichem zugegriffen werden können. Dadurch sollen dem Softwareunternehmen zufolge Analysen und Wartungspläne erstellt werden können, die die Basis für neue Geschäftsmodelle und Dienste bieten könnten.

Aufbau eines Ökosystems

Durch die intelligente Verteilung sollen laut GateHouse Logistics Partnerschaften erweitert und nahtlose Interoperabilität geboten werden. Mithilfe von Blockchain-Technologien sollen dann auch Informationen über dezentrale Ökosysteme ausgetauscht werden. Auch andere Interessengruppen könnten diese Daten dann unter bestimmten Voraussetzungen und Vereinbarungen zur Verfügung gestellt werden. So könnten Daten branchenweit optimal genutzt werden.

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