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Digital Logistics Award 2019: Intelligenter Fahrradanhänger gewinnt

Start-Up Nüwiel erhält Auszeichnung auf dem Zukunftskongress Logistik 2019 in Dortmund.

Digital Logistics Award 2019: Die Gewinnerin Natalia Tomiyama (Mitte) vom Start-up Nüwiel freut sich gemeinsam mit den Vertretern von ForkOn (2. Platz, links) und Asurveyor.com (3. Platz, rechts) sowie den Sponsoren des Preises. (Foto: Fraunhofer IML)
Digital Logistics Award 2019: Die Gewinnerin Natalia Tomiyama (Mitte) vom Start-up Nüwiel freut sich gemeinsam mit den Vertretern von ForkOn (2. Platz, links) und Asurveyor.com (3. Platz, rechts) sowie den Sponsoren des Preises. (Foto: Fraunhofer IML)
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Matthias Pieringer

Das Start-up Nüwiel ist im Rahmen des „Zukunftskongress Logistik – 37. Dortmunder Gespräche“ am 17. September mit dem 3. Digital Logistics Award ausgezeichnet worden. Wie der Kongressveranstalter, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML mitteilte, verfügt der von Nüwiel entwickelte elektrisch betriebene Fahrradanhänger für die Last-Mile-Logistik über eine patentierte Technologie, so dass er der Bewegung eines Fahrrads automatisch folgen kann.

„Unser Produkt wird ganz oft unterschätzt, weil es auf den ersten Blick wenig innovativ erscheint. Doch in dem Anhänger steckt jede Menge Intelligenz, das heißt Sensorik und Software“, freute sich Natalia Tomiyama, Mit-Gründerin das Hamburger Start-ups, über den ersten Platz. Den Angaben zufolge stehen Unternehmen wie UPS, Ikea und Airbus bereits auf der Liste der Nüwiel-Pilotprojekte.

Das Finale des Digital Logistics Awards fand am ersten Kongresstag des „Zukunftskongress Logistik – 37. Dortmunder Gespräche“ statt. Im Vorfeld hatte eine Expertenjury acht Start-ups und Start-ins nominiert, die sich mit ihren innovativen und digitalen Logistiklösungen um die Auszeichnung des „Digital Hub Logistics“ beworben hatten. Der „Digital Hub Logistics“ würdigt mit dem Award kreative Business-Konzepte für Produktion, Handel, Mobilität, Farm & Food, den Finanzsektor und weitere Branchen. Im Final-Pitch kam Nüwiel bei den Kongressteilnehmern am besten an, die in einer Abstimmung direkt vor Ort den Sieger kürten.

ForkOn und Asurveyor.com ebenso auf Siegerpost

Auf den zweiten Platz gewält wurde das Unternehmen ForkOn aus Haltern am See mit seiner Lösung zum Gabelstapler-Management. Den dritten Rang erreichte das Start-up Asurveyor.com aus Kapstadt mit einer App zur Qualitätskontrolle von Obst und Gemüse über die gesamte Supply Chain hinweg.

Erster Platz mit 15.000 Euro dotiert

Mit der Nominierung für das Finale erhielten alle acht Teams schon vorab zwei Freikarten für die Teilnahme am Zukunftskongress Logistik sowie eine kostenlose Ausstellungsfläche. In einem fünfminütigen Pitch konnten sie ihre Gründungsidee mehr als 500 Entscheidern aus der Logistikbranche näherbringen. Darüber hinaus erhielt der erste Platz 15.000 Euro, der zweite Platz 8.000 Euro und der dritte Platz 3.000 Euro. Die drei Gewinnerteams werden ihr Unternehmen laut dem Fraunhofer IML zudem beim Deutschen Logistik-Kongress 2019 im Oktober in Berlin repräsentieren.

Der Jury des Digital Logistics Awards gehörten in diesem Jahr an: Marcus Gropp (Kloeckner Metals Operations GmbH), Dr. Stephan Peters (Rhenus SE) und Christina Thurner (Loxxess AG) an sowie Claas Nieraad (Next Logistics Accelerator) und Karolin Hewelt (Digital Hub Agency RCKT).

 

Der „Digital Hub Logistics“ in Dortmund, getragen von den Fraunhofer-Instituten für Materialfluss und Logistik IML sowie für Software- und Systemtechnik ISST, der EffizienzCluster Management GmbH und der Duisburger Hafen AG, soll die Digitalisierung der Logistikbranche in Deutschland vorantreiben. Er geht zurück auf eine Initiative des Digitalverbands Bitkom und ist Teil der Digital-Hub-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit deutschlandweit zwölf Hubs.

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