Die Wirtschaftsmacher: Neue Sichtbarkeit für die Logistik weiter ausbauen

Organisatoren planen weiteres Shooting für „Logistikhelden“.

Die Wirtschaftsmacher möchten die Sichtbarkeit, die Logistik im Zuge der Coronakrise erlangt hat, weiter ausbauen. Unter anderem durch Material, das zeigt, welche Systemrelevanz der Wirtschaftszweig hat. (Grafik: Die Wirtschaftsmacher)
Die Wirtschaftsmacher möchten die Sichtbarkeit, die Logistik im Zuge der Coronakrise erlangt hat, weiter ausbauen. Unter anderem durch Material, das zeigt, welche Systemrelevanz der Wirtschaftszweig hat. (Grafik: Die Wirtschaftsmacher)
Sandra Lehmann

„Die Wirtschaftsmacher“ setzen sich nach eigenen Angaben auch in 2020 mit vielen Aktivitäten dafür ein, die Logistik einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und mehr Wertschätzung zu erreichen. Die Initiative, der rund 100 Unternehmen aus dem Wirtschaftsbereich sowie zahlreiche Verbände, Institutionen und Hochschulen angehören, setzt dabei auf Social-Media-Kommunikation, eine eigene Website sowie auf Pressearbeit. Hilfreich sei dabei in der aktuellen Corona-Pandemie, so die Organisatoren in einer Pressemitteilung, dass Logistik in das Blickfeld der Öffentlichkeit gelangt ist und zu den „systemrelevanten“ Funktionen gezählt wird.

Auf essenzielle Funktion der Logistik hinweisen

Eigenen Aussagen zufolge sind „Die Wirtschaftsmacher“ in diesem Jahr mit der Social-Media-Kampagne #KeinTagOhneLogistik gestartet, die am 19. März ausgerollt wurde. Unter dem Hashtag seien etwa 700 Beiträge auf unterschiedlichen Kanälen gepostet, geliked und geteilt worden, die auf die essenzielle Funktion der Logistik für die Volkswirtschaft hinweisen sollen.

10.000 Aufrufe

Die zweite Aktion #LogistikgegenCorona habe laut den Wirtschaftsmachern ebenfalls viel Aufmerksamkeit für die systemrelevante Funktion der Logistik erzeugt, insbesondere mit einer Sonderreihe des BVL.Digital-Podcasts. Im Podcast kamen unterschiedliche Stimmen aus der Logistik zu Wort, die über die konkreten Auswirkungen der Coronakrise in ihrem Betrieb berichtet haben, darunter auch zwei Gesichter der 2019 gestarteten „Logistikhelden“-Kampagne sowie Wirtschaftsmacher-Sprecherin Frauke Heistermann und BVL-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Thomas Wimmer. Nach Informationen der Initiative wurden die 20 Episoden bereits mehr 10.000-mal aufgerufen.

Auf der neu gestalteten Website machen sich „Die Wirtschaftsmacher“ eigenen Angaben zufolge daran, die Vielfalt der Berufe in der Logistik aufzuzeigen. Darüber hinaus wird kontinuierlich neues Infomaterial wie beispielsweise Themenhefte zu Grundlagen der Logistik, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder etwa Nachhaltigkeit entwickelt, das kostenlos auf der Website zur Verfügung steht.

Helden-Shootings werden fortgesetzt

Auch die „Logistikhelden-Kampagne“ wird mit neuen authentischen Gesichtern fortgesetzt. Für Ende Juni ist ein zweites Logistikhelden-Fotoshooting geplant. Auch die Presse werde kontinuierlich mit aktuellen Inhalten der Logistik versorgt. Im ersten Quartal erzielten die „Wirtschaftsmacher“ laut eigenen Aussagen bei 121 Nennungen eine Reichweite von 5,5 Millionen in Fach- und Wirtschaftspresse.

„Von den Einschränkungen durch die Krise sind wir alle betroffen. Doch wir sehen dies auch als Chance, diese neue Sichtbarkeit, die Logistik als wichtiger Versorger von Bürgern und Unternehmen in der Öffentlichkeit gewonnen hat, weiter auszubauen,“ sagt Frauke Heistermann, Sprecherin der Initiative „Die Wirtschaftsmacher“.

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