DHL: Lkw mit Biokraftstoff senken CO2-Emissionen bei Formel 1-Fracht um 83 Prozent

Durch den Einsatz von mit Biokraftstoffen betriebenen Lkw hat DHL bei der Formel 1-Facht innerhalb der europäischen Etappe die CO2-Emissionen um 83 Prozent reduziert.

DHL setzt mit Biokraftstoffen betriebene Lkw bei der Formel 1-Fracht ein. (Bild: DHL)
DHL setzt mit Biokraftstoffen betriebene Lkw bei der Formel 1-Fracht ein. (Bild: DHL)
Gunnar Knüpffer
(erschienen bei Transport von Nadine Bradl)

DHL hat es mit seiner mit Biokraftstoffen betriebenen Lkw-Flotte geschafft, die CO2-Emissionen für die Formel 1-Fracht bei der europäischen Etappe der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft um durchschnittlich 83 Prozent zu reduzieren. Das gaben DHL und Formel 1 am 19. September in einer Presseaussendung bekannt. Es war das erste Mal, dass die Biokraftstoff-Fahrzeuge für diesen Zweck zum Einsatz kamen.

Die 18 neuen Lkw werden mit dem Drop-in-Kraftstoff HVO100 (hydrobehandeltes Pflanzenöl) angetrieben und legten zwischen den neun europäischen Rennstrecken mehr als 10.600 Kilometer zurück. Pro Rennen lieferten sie durchschnittlich 300 Tonnen Fracht, die für die Durchführung der Events in Europa unerlässlich sind. Diese endeten im vergangenen Monat mit dem Formel 1 Pirelli Gran Premio D´Italia 2023 in Monza.   

„Die Einführung von den 18 mit Biokraftstoff betriebenen Lkw in dieser Saison ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft für die Formel 1 und DHL“, sagte Paul Fowler, Leiter des Bereichs DHL Motorsport Logistics. Die Reduzierung der CO2-Emissionen um durchschnittlich 83 Prozent ist eine bemerkenswerte Leistung, auf die wir sehr stolz sind.“

Als offizieller Logistikpartner der Formel 1 und Vorreiter der grünen Logistik freuten sie sich, einen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Formel 1 zu leisten. Die Partnerschaft zwischen der Formel 1 und DHL zeige, wie neueste Technologien und neue Arbeitsweisen für eine ökologisch nachhaltigere Zukunft der Formel-1-Rennen sorgen können. Der Biokraftstoff wird auch im Jahr 2024 und darüber hinaus eingesetzt. Die Daten aus diesem Sommer sollen dazu wertvolle Erkenntnisse für die Formel 1 und DHL liefern. Die Partner suchten dabei nach weiteren Möglichkeiten und nachhaltigen Innovationen auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel der Formel 1 bis 2030.

„Es ist großartig zu sehen, wie wir unsere Logistikprozesse verändern können, um unser Netto-Null-Ziel bis 2030 zu erreichen“, sagte Ellen Jones, Leiterin des Bereichs Environment, Social and Governance bei der Formel 1. „Die Reduzierung der CO2-Emissionen um 83 Prozent durch den Einsatz der mit Biokraftstoff betriebenen Lkw ist eine fantastische Grundlage, auf der wir aufbauen können. Wir erstellen Analysen und setzen die Biokraftstoffe auch in der Saison 2024 ein. So stellen wir sicher, dass diese CO2-Einsparungen keine einmalige Initiative bleiben, sondern zum ‚Business as usual‘ werden.“

Transport und Logistik machten einen erheblichen Teil ihres CO2-Fußabdrucks aus. Daher sei es wichtig, dass sie gleichgesinnte Partner wie DHL hätten, um die Emissionen zu reduzieren und dabei zu helfen, ihre Netto-Null-Ziel zu erreichen.

Die mit Biokraftstoff betriebenen Lkw sind laut DHL  im Hinblick auf die Ladefähigkeit und die Fahrstrecke genauso leistungsfähig wie dieselbetriebene Fahrzeuge. Alle Lkw der DHL-Flotte sind mit GPS ausgestattet, um den Kraftstoffverbrauch zu überwachen und effizientere Routen zu optimieren.