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Deutscher Logistik-Preis 2012: Merck sahnt ab

Auszeichnung für Packmittellogistik-Projekt.
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Thilo Jörgl

Der Pharma-Konzern Merck KGaA ist mit dem Deutschen Logistik-Preis 2012 ausgezeichnet worden. Die Jury vergab den Award für das Projekt "Packmittellogistik at its best - Innovative Packmittelprozesse am Standort Darmstadt". Das Management wurde im Rahmen einer Gala-Veranstaltung während des 29. Deutschen Logistik-Kongresses in Berlin ausgezeichnet. Der Preis wird bereits seit 1984 von der Bundesvereinigung Logistik e. V. vergeben.

Zu Beginn des Projekts gründete das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt ein Kompetenzzentrum Packmittelmanagement. Der Konzern stellte dann die Bestell- und Lieferabwicklung auf Electronic Data Interchange um und schloss mit Lieferanten Qualitätssicherungsverträge. Sie regeln die Art und den Umfang der Musterziehung, Qualitätssteuerung, Prozessfähigkeit, Auditierung und die Haftung bei reduzierter Wareneingangsprüfung. Dank des Projekts spart das Unternehmen mit insgesamt 40.000 Mitarbeitern mehrere Millionen Euro pro Jahr ein. Die Prozessdauer wurde von mehr als drei Wochen auf nur noch 24 Stunden gesenkt. Zudem hob die Jury hervor, dass die permanenten Packmittelbestände bei den in das Projekt einbezogenen Verpackungen um 80 Prozent reduziert werden konnten. Zudem könne der Konzern jetzt auf ein Packmittellager mit 4.500 Palettenstellplätzen verzichten.

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