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Designpreis: Wohnst du schon oder palettierst du noch?

Studenten erhalten Preis für ein Gartenhaus aus Europaletten.
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Nadine Bradl

Design trifft auf Funktionalität und Nachhaltigkeit – das verdient einen Preis, hat zumindest die Jury des HFBK-Designpreises beschlossen. Zum fünften Mal in Folge vergab die Leinemann‐Stiftung für Bildung und Kunst diesen Preis in Höhe von insgesamt 4.000 Euro an Studierende der Hochschule für bildende Künste (HFBK), Hamburg. Den ersten Preis im Wert von je 1.250 Euro teilten sich dieses Jahr Charlotte Dieckmann und Daniel Pietschmann für ihr „Gartenhaus am Holstenkamp“ mit dem Projekt „Strategische Esoterik“ von Magnus Gburek.

Charlotte Dieckmann und Daniel Pietschmann entwarfen ein Gartenhaus aus handelsüblichen Europaletten. Es sei einfach auf- und abzubauen und könne zudem multifunktional als Sitzbank, Aufenthaltsraum und Regalsystem genutzt werden. Die Jury überzeugte laut Pressemitteilung vor allem der Recyclingansatz, da das verwendete Baumaterial dem bestehenden Pfandsystem zugeführt werden kann.

Außerdem vergab die Jury zwei weitere Preise in Höhe von je 750 Euro an Miryam Pippich und Kathrin Zelger für das Projekt „LO Wasserschmuck“ sowie an Frieder Bohaumilitzky und sein Work‐In‐Progress‐Projekt „Stube Zwanzig‐Sechzehn“. Die insgesamt zwölf Designprojekte, die sich um den Preis beworben haben, sind noch bis zum 4. Januar 2015 im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg zu sehen.

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