CSR: Hochschule Niederrhein unterstützt KMU in Sachen Nachhaltigkeitsstrategie

Das EU-geförderte Programm soll Mittelständlern aus der Logistik helfen, Kundenanforderungen zu erfüllen.

Das Projekt STRASUS soll KMU aus der Logistik dabei helfen, in Sachen Nachhaltigkiet up to date zu sein. (Symbolbild: Malp/Adobe Stock)
Das Projekt STRASUS soll KMU aus der Logistik dabei helfen, in Sachen Nachhaltigkiet up to date zu sein. (Symbolbild: Malp/Adobe Stock)
Sandra Lehmann

Da kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Bereich Logistik selten über genügend Personal oder finanzielle Ressourcen verfügen, um eigenständig eine Nachhaltigkeitsstrategie auf die Beine zu stellen, unterstützt das GEMIT-Institut der Hochschule Niederrhein das Projekt „Strategic Sustainability for Logistics“, kurz „STRASUS“. Das von der Europäischen Union, dem niederländischen Wirtschaftsministerium, dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und der Provincie Gelderland finanzierte Programm soll nach Angaben der Hochschule vor allem Logistik-KMU aus der Grenzregion Deutschland-Niederlande dabei unterstützen, Kundenwünschen in Sachen Corporate Social Responsibility nachzukommen.

Das sei insbesondere vor dem Hintergrund relevant, dass für Großkonzerne seit 2017 die europaweite Verpflichtung gelte, CSR-Informationen zu veröffentlichen. Die HS Niederrhein geht davon aus, dass große Unternehmen im Zuge dessen auch KMU in die Pflicht nehmen werden. Das Projekt STRASUS unterstütze in diesem Sinne kleine und mittelständische Unternehmen unentgeltlich bei der systematischen Erarbeitung, Erstellung und Umsetzung einer individuellen Nachhaltigkeitsstrategie. Dazu ist das Programm in vier Arbeitspakete unterteilt.

Inhaltlich:

1. Serious Gaming Module

2. Workshops

Administrativ:

3. PR und Marketing

4. Projektmanagement

In Arbeitspaket 1 werden die Planspielmodule konzipiert, welche dann in den Workshops aus Arbeitspaket 2 während der Projektlaufzeit getestet, realisiert und angewendet werden. In Arbeitspaket 3 wird seitens der wissenschaftlichen Projektpartner ein Modell zur Weiterführung des Workshop-Serious Gaming Konzepts nach dem „train-the-trainer" Ansatz erarbeitet. So werde sichergestellt, dass das ganzheitliche Konzept auch nach Projektende auf deutscher und niederländischer Seite zur gleichen Qualität, wenn auch kostenpflichtig, fortgeführt werden kann. Zudem könne die effektive Kommunikation mit weiteren kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus der Region sichergestellt werden und die Verbreitung des Konzepts vorangetrieben, so die Hochschule Niederrhein. In Arbeitspaket 4 wird das zentrale Projektmanagement von STRASUS abgewickelt.

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