Coronavirus: Unitax wird Impfstoff in Brandenburg verteilen

Der Pharmalogistiker beliefert Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Impfzentren.

Der Impfstoff muss den Angaben zufolge aktuell bei minus 75 Grad Celsius gelagert und gekühlt transportiert werden. (Foto: Unitax)
Der Impfstoff muss den Angaben zufolge aktuell bei minus 75 Grad Celsius gelagert und gekühlt transportiert werden. (Foto: Unitax)
Melanie Wack

Wie die Unitax-Pharmalogistik GmbH am 18. Dezember bekannt gegeben hat, wird das Unternehmen Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Impfzentren im Land Brandenburg mit dem Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer beliefern. Ein entsprechender Vertrag mit dem Land Brandenburg wurde der Mitteilung zufolga am 10. Dezember unterzeichnet. Die ersten Brandenburger Impfzentren entstehen zurzeit in Potsdam und Cottbus, ab Januar sollen weitere neun Impfzentren im ganzen Landesgebiet hinzukommen. Der Impfstoff muss den Angaben zufolge aktuell bei minus 75 Grad Celsius gelagert und gekühlt transportiert werden.

„Temperaturgeführte Lagerung und Transporte nach der GDP-Guideline gehören bei uns zum Standardangebot“, erläutert André Reich, geschäftsführender Gesellschafter von Unitax. „Wegen der besonderen Anforderungen an die Impfstoff-Logistik haben wir bereits in weiteres Kühlequipment investiert.“

Unitax beliefert von den Standorten Schönefeld, Großbeeren und Nürnberg aus täglich Apotheken, Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland mit Arzneimitteln und Medizinprodukten, so die Mitteilung.

Tägliche Lieferungen

Aktuell gehe das Land Brandenburg davon aus, dass nach dem vollständigen Aufbau der Impfzentren tägliche Belieferungen der Impfcenter erforderlich werden. Um die so genannte Herdenimmunität zu erreichen, müssten sich rechnerisch mindestens 1,5 Millionen Brandenburger impfen lassen; nach jetzigem Stand sind laut Angaben zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen dafür erforderlich.

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