Corona-Impfstoffe: Bito bringt digital gestützte Transportbox

Der Transportbehälter lässt sich nach Herstellerangaben in drei unterschiedlichen Temperaturbereichen nutzen.

Die von Bito und Tec4med entwickelte Transportbox lässt sich in das Internet der Dinge einbinden. (Foto: Bito)
Die von Bito und Tec4med entwickelte Transportbox lässt sich in das Internet der Dinge einbinden. (Foto: Bito)
Therese Meitinger

In Zusammenarbeit mit dem Darmstädter Start-up Tec4med Life Science GmbH hat die Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH laut einer Mitteilung vom 7. Januar an der Entwicklung einer digital gestützten Transportbox für den Versand von temperatursensiblen Medikamenten gearbeitet. Das für die Anforderungen im Pharmabereich zertifizierte Transportsystem ging laut dem Meisenheimer Unternehmen im Januar in Produktion. Die GDP-konforme Lösung eigne sich für die Aufbewahrung von Medikamenten und Impfstoffen in den unterschiedlichen Temperaturbereichen, heißt es.

Das neu entwickelte System erfüllt nach Anbieterangaben auch die sehr konkreten Anforderungen an die Corona-Impfstoff-Logistik. Der Transportbehälter lässt sich demnach in den Bereichen minus 80 Grad Celsius, zwei bis acht Grad Celsius und 15 bis 25 Grad Celsius nutzen und weist Laufzeiten von über 100 Stunden auf. Zudem lässt es sich als Mehrwegsystem einsetzen. Die Box sei nahtlos in das Internet der Dinge integriert, heißt es. Dies bringe nicht nur die lückenlöse Rückverfolgbarkeit der Lieferkette in Echtzeit, sondern darüber hinaus auch ein digitales, diebstahlsicheres Siegel mit sich.

Christian Mohr, Produktmanager der Business Unit Kunststoff Bito-Lagertechnik:

„Letztendlich vereint das neu entwickelte System die Anforderungen aus der Pharmabranche mit den Kompetenzen von BITO-Lagertechnik als Traditionsunternehmen der Logistikbranche und den Kompetenzen von Tec4med als jungem Start-up im Bereich des Internets der Dinge.“

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