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Containerumschlag: Kein Weg umsonst

HHLA vermeidet Leerfahrten dank Dual-Cycle-Verfahren.
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Matthias Pieringer

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) stellt bis Ende 2012 ihren Container Terminal Altenwerder (CTA) auf das Umschlagverfahren „Dual Cycle“ um. Bei diesem Verfahren nimmt die Containerbrücke, nachdem sie die Stahlbox vom Schiff gehoben und auf ein automatisches Transportfahrzeug (AGV) an Land gestellt hat, für die Bewegung zurück zum Frachter gleich einen anderen Container auf, der aufs Schiff geladen werden soll. Somit werden bei den zwei Bewegungen der Containerbrücke zwei Boxen transportiert.

Beim herkömmlichen Verfahren hingegen müsse sich die Brücke für die gleiche Leistung – also das Löschen und Laden von zwei Boxen – viermal bewegen, teilte der Terminalbetreiber mit. Auch Leerfahrten der AGVs werden nach HHLA-Angaben durch Dual Cycle vermieden, weil die automatischen Transportfahrzeuge an der Brücke erst einen Container abgeben und dort einen neuen aufgeladen bekommen, den sie zum Blocklager bringen.

Der CTA testet Dual Cycle seit Januar. Bis Jahresende soll die Einführung von kombinierten Lösch- und Ladezyklen abgeschlossen sein. Der CTA ist dann laut HHLA der erste Terminal der Welt, an dem Dual Cycle nicht nur an den Containerbrücken, sondern auch für den Transport zwischen Containerbrücke und Blocklager genutzt wird. Das Projekt Dual Cycle wurde durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Forschungsinitiative ISETEC II (Innovative Seehafentechnologien II) gefördert.

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