Das Thema Logistik-Immobilien wird präsentiert von

Containerlogistik: Harder Logistics investiert in Lagerhalle

Es soll eine Kapazität von bis zu 250 Container entstehen.

Marcello und Johannes Danieli haben mit der Entscheidung für den Neubau der Containerlagerhalle gemeinsam die Weichen in Richtung Zukunftssicherung gestellt. (Foto: Harder logistics / Johannes Rauneker)
Marcello und Johannes Danieli haben mit der Entscheidung für den Neubau der Containerlagerhalle gemeinsam die Weichen in Richtung Zukunftssicherung gestellt. (Foto: Harder logistics / Johannes Rauneker)
Melanie Endres

Wie der Logistikdienstleister Harder Logistics am 13. Oktober vermeldet hat, investiert das Unternehmen am Stadtrand Neu-Ulm in eine vollautomatisierte Containerlagerhalle. Die geplante Immobilie soll eine Kapazität von bis zu 250 Containern haben. Angesichts des anhaltenden Wachstums in dem Geschäftsbereich Containerlagerung war es dem geschäftsführendem Gesellschafter Marcello Danieli der Mitteilung zufolge ein Anliegen, eine umweltverträgliche und nachhaltige Lösung für den Kapazitätsausbau zu finden und so Flächenfraß deutlich zu reduzieren.

Direkter Autobahnanschluss

Die laut Harder Logistics innovative und hochmoderne Containerlagerhalle entsteht auf einem der letzten erschlossenen Gewerbegrundstücke in Neu-Ulm in ausgezeichneter Lage mit einem direkten Anschluss an die Autobahn A7 und die Europastraße B 10. Der Neubau sei eine richtungsweisende Entscheidung für das Familienunternehmen Harder Logistics, gerade in Zeiten der Corona-Pandemie.

Danieli setzt bewusst ein Zeichen in Richtung Zukunftssicherung: „Gerade jetzt ist es wichtig, langfristig zu denken und unser Unternehmen für die nächste Generation gut aufzustellen. Die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und Expansionsmöglichkeiten hatten bei der Flächenauswahl und dem Hallenentwurf eine hohe Priorität.“

Spatenstich im November

Maßgeblich mit an der Entwicklung der Immobilie beteiligt ist Johannes Danieli, Junior Projektleiter bei Harder Logistics: „Die Hightech-Immobilie kann bis zu 250 Container auf einer Fläche von 850 Quadratmetern fassen. Damit würden für die Boxen gerade einmal zehn Prozent der bisherigen Fläche verbraucht. Bei herkömmlicher Lagerung würden 9.000 Quadratmeter Patz benötigt.“ Das Fazit des Juniors: „In die Höhe zu bauen ist eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Alternative.“

Die etwa 19 Meter hohe Halle ist darauf ausgerichtet, 20-Fuß-Container über einen automatisierten Portal-Brückenkran in sechs Etagen lasergesteuert zu stapeln; voraussichtlich Anfang November dieses Jahres sollen laut Harder Logistics die Erdarbeiten beginnen. Mit der Fertigstellung der Containerlagerhalle rechnen die Danielis nach Eigenangaben im Frühsommer nächsten Jahres.

24/7-Verfügbarkeit

Als ein besonderes Highlight plant Johannes Danieli, den Kunden rund um die Uhr einen direkten Zugriff auf ihre Container zu ermöglichen: „Damit sind die Nutzer flexibel und unabhängig von Öffnungszeiten“, nennt der er die Vorteile.

Technisch umgesetzt werden soll die 24/7-Verfügbarkeit mit einem Internetportal, über das der Einlagerer selbstständig den Prozess auslöst. So entscheidet er laut Mitteilung autark, wann die entsprechende Box in der Schleuse automatisiert bereitgestellt wird.

Printer Friendly, PDF & Email