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Citylogistik: GLS elektrifiziert Zustellung in Düsseldorf

Dienstleister startet Pilotprojekt mit emissionsfreier Belieferung mit Elektro-Cargobikes und Elektro-Transportern.

Einer der elektrischen Transporter, die GLS in Düsseldorf zum Einsatz bringen will. (Foto: GLS Germany)
Einer der elektrischen Transporter, die GLS in Düsseldorf zum Einsatz bringen will. (Foto: GLS Germany)
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Redaktion (allg.)

Der Paketdienstleister GLS Germany GmbH & Co. OHG hat in Düsseldorf die schrittweise Umstellung auf eine emissionsfreie Zustellung in der Innenstadt initiiert. Im ersten Schritt kommen vier Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zum Einsatz: zwei VW eCrafter sowie zwei elektrisch unterstützte Cargobikes. Damit ließen sich pro Woche rund 2.400 Pakete emissionsfrei zustellen, so der Anbieter mit Hauptsitz im baden-württembergischen Neuenstein.

Im Laufe des Jahres sollen sechs weitere eCrafter, ein elektrisches Leichtfahrzeug sowie ein elektrisch betriebener 7,5-Tonner die Düsseldorfer Fahrzeugflotte ergänzen und weitere Dieselfahrzeuge ersetzen. Damit erhofft man sich CO2-Einsparungen von bis zu 18 Tonnen pro Jahr. Das Zustellgebiet erstreckt sich vom Hofgarten entlang des Rheins bis zum Medienhafen, umfasst Altstadt und Carlstadt und reicht im Osten bis zum Hauptbahnhof.

„In Düsseldorf vereinen wir unsere Erfahrungen aus mehreren Pilotprojekten mit der bestehenden Infrastruktur vor Ort“, skizziert Gero Liebig, Region Manager West der GLS Germany.

Paket-Shop als „Mikrodepot“, Kooperation mit Karstadt

Zentraler Anlaufpunkt des Projekts ist der GLS PaketShop in der zentral gelegenen Liesegangstraße. In enger Zusammenarbeit mit Karstadt Düsseldorf entwickelte GLS dort ein maßgeschneidertes City-Depot-Konzept, bei dem die Synergien von Einzelhandel und Paketlogistik effektiv genutzt werden sollen. Unter anderem können die Kaufhaus-Kunden ihre Einkäufe im Paket-Shop abgeben und erhalten sie noch am selben Abend per Same-Day-Service zuhause zugestellt. Auch drei Stellplätze für eBikes sind an den Paket-Shop angeschlossen.

Eine Ausweitung des Standorts sei zudem in Planung, wie der Anbieter avisiert. Auf einem Umschlagplatz sollen dann Sendungen zwischengelagert werden. Zudem soll eine leistungsstärkere Ladeinfrastruktur ermöglichen, dass die eBikes auch tagsüber für eine zweite Zustelltour mit Strom versorgt werden können. Die eCrafter-Zustelltouren wiederum starten vom Depot in Neuss aus. Ihre Akkus werden über Nacht im Depot aufgeladen.

jr / tm

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