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Buchlogistik: VVA plant hochdynamisches Shuttlesystem am Standort Gütersloh

In den Standortausbau fließt ein zweistelliger Millionenbetrag.

Bei der VVA soll ein Shuttle-System die Kapazität im Engpassbereich des Hochregallagers am Standort Gütersloh deutlich erhöhen. (Foto: VVA)
Bei der VVA soll ein Shuttle-System die Kapazität im Engpassbereich des Hochregallagers am Standort Gütersloh deutlich erhöhen. (Foto: VVA)
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Therese Meitinger

Die Vereinigte Verlagsauslieferung (VVA) investiert am Standort Gütersloh in ein hochdynamisches Shuttle-System, das in einem Teil des dortigen Hochregallagers zum Einsatz kommen soll. Auf diese Weise will der Buchlogistiker die Kapazität im Engpassbereich der kleinteiligen Kommissionierung um bis zu 60 Prozent erweitern. Das Shuttle-System, das im Jahresverlauf 2019 an den Start gehen soll, ist Teil verschiedener Investitionen der zur Bertelsmann-Tochter Arvato SCM gehörigen VVA am Standort Gütersloh, die sich nach Eigenaussage insgesamt auf einen nicht weiter quantifizierten zweistelligen Millionenbetrag belaufen.

Ausbau als „Befreiungsschlag“     

Die zunehmende Kleinteiligkeit von Aufträgen, vor allem die rückläufige Stückzahl je Bestellzeile, habe die VVA in den vergangenen Jahren immer näher an ihre Kapazitätsgrenze gebracht, heißt es aus dem Unternehmen. Die nun geplanten Investitionen sieht VVA-Geschäftsführer Stephan Schierke als „Befreiungsschlag“.

„Wir machen aus der Not eine Tugend und setzen nicht länger auf inkrementelle Schritte“, erläutert er. „Vielmehr erweitern wir unsere Kapazitäten erheblich und schaffen so bis Jahresende auch Platz für neue Kunden.“

Teil der Erweiterung ist ein sogenanntes hochdynamisches Shuttle-System im unlängst hierfür fertig gestellten 21 Meter hohen Anbau an das Hochregallager. Das System erweitert die Kapazitäten der VVA laut Eigenaussage im Bereich der automatisch ad hoc verfügbaren Artikelbehälter von 25.000 auf über 60.000 Plätze. Gleichzeitig werde die Zahl der Ware-zur-Person-Kommissionierstationen um 60 Prozent gesteigert. Darüber hinaus erfolge eine direkte fördertechnische Anbindung des Hochregallagers sowohl an die bestehenden Anlagen als auch an das neue System.

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