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Brexit: Rüstzeug für die Logistikreise

Softwareanbieter PSI Logistics hat die Auswirkungen verschiedener Brexit-Szenarien analysiert.

Wie man den Brexit unter anderem meistern kann, hat das Softwarehaus PSI Logistics analysiert. (Symbolbild: Eisenhans/Fotolia)
Wie man den Brexit unter anderem meistern kann, hat das Softwarehaus PSI Logistics analysiert. (Symbolbild: Eisenhans/Fotolia)
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Sandra Lehmann

Knapp drei Jahre nach dem Brexit-Votum und rund eine Woche nach dem eigentlichen Austrittstermin am 29. März 2019, ist zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union noch keine Lösung in Sicht. Und trotz Notfall-Plänen für den Fall eines sogenannten harten Brexits, also eines ungeordneten Ausscheidens, sind laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln rund 80 Prozent der deutschen Unternehmen nicht oder nur wenig für den Austritt der Briten gerüstet. Dabei gäbe es Maßnahmen, mit denen sich Betroffene bereits jetzt vorbereiten können, wie das Softwarehaus PSI Logistics mitteilt. Der IT-Anbieter mit Sitz in Berlin hat in einer eigenen Analyse ermittelt, mit welchen Schritten man seine Supply Chain je nach Austrittsszeanrio begleiten kann.

Käme es zu einem soften Brexit, also einem Ausstieg mit vertraglicher Regelung wie etwa einem Freihandelsabkommen, sind aus Sicht von PSI keine Einschränkungen in Sachen Lieferkettenperformance oder Transportabwicklung zu erwarten.

Im Falle eines harten Brexits stünden dem IT-Anbieter zufolge mehrere Möglichkeiten mit unterschiedlichen Auswirkungen zur Debatte:

  • Beibehalten bestehender Lieferketten; erschwerte Transportabwicklung durch steigende Transfer- und Wiederbeschaffungszeiten sowie durch Zollgebühren verteuerte Produkte
  • Hinzunahme einer zusätzlichen Transportstufe; Aufbau eines extern betriebenen Lagers in Großbritannien, erschwerte Transportabwicklung sowie durch Zölle verteuerte Produkte
  • Aufbau eines neuen Produktionsstandorts in Großbritannien zur lokalen Beschaffung von Vorprodukten sowie Just-in-time-Belieferung der Endmontagen aus dem neuen Werk (Build to Order)

Diese Szenarien und ihre Auswirkungen ließen sich mit einer strategischen Software wie dem PSIglobal, dem strategischen Planungssystem für das Supply Chain Network Design aus der PSI Logistics Suite, exakt analysieren und gestalten, so Dr. Giovanni Prestifilippo, Geschäftsführer der PSI Logistics GmbH, Berlin.

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