Brexit: Hegelmann hilft bei Abwicklung von Grenzverkehren

Der Dienstleister bietet unter anderem die Abwicklung der Einreise- und Zollvorgaben für Logistikunternehmen an.

Hegelmann wickelt innerhalb des HTFS jede Fahrzeugart und Ladung, Container sowie intermodale Transporte und Zolldienstleistungen ab. (Foto: Hegelmann)
Hegelmann wickelt innerhalb des HTFS jede Fahrzeugart und Ladung, Container sowie intermodale Transporte und Zolldienstleistungen ab. (Foto: Hegelmann)
Therese Meitinger

Der Brexit stellt Transportunternehmen, die Relationen nach Großbritannien bedienen, weiter vor große Herausforderungen. Mit dem Hegelmann Transport Ferry Service (HTFS) bietet die Hegelmann Group laut einer Mitteilung vom 16. November an, Logistikunternehmen bei der Abwicklung von Grenzverkehren zu unterstützen. Sie organisiere für diese den gesamten Transport von der Buchung von Fähren-, Brücken-, Tunnel- und Bahntransfers bis hin zur Verzollung, heißt es. Man stehe während der gesamten Überfahrt rund um die Uhr beratend zur Seite. Zudem hat Hegelmann nach Firmenangaben Zugang zu einem autorisierten Versenderstandort in Großbritannien, wodurch sich die Wartezeiten auf maximal 30 bis 60 Minuten pro Lkw reduzieren.

„Der Brexit sorgt im Grenzverkehr für chaotische Verhältnisse. Mit dem HTFS unterstützen wir Logistikunternehmen bei der Umsetzung der Einreise- und Zollbestimmungen und organisieren für sie den gesamten Transport“, sagt Silvija Supranaviciute, Chief Operating Officer (COO) von HTFS.

Die Wartezeiten für die Fahrer würden so verkürzt.

„Sobald die Abfertigungspapiere erstellt sind, müssen sie nicht mehr anhalten, bis sie die EU erreichen“, sagt Supranaviciute.

Auch ist Hegelmann laut Firmenangaben in der Lage, kundenspezifische Abläufe zu managen und sämtliche Verfahrensschritte zu verwalten, die durch den Brexit erforderlich sind. Abgewickelt werden könne jede Fahrzeugart und Ladung, Container sowie intermodale Transporte und Zolldienstleistungen.

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