Brandschutz: Feststellanlage für Feuerschutzabschlüsse

Das System eignet sich für den Einsatz in bahngebundenen Förderanlagen.

Die Anzeige- und Bedieneinheit ABE abgesetzt im Schaltschrank. (Foto: GTE Service)
Die Anzeige- und Bedieneinheit ABE abgesetzt im Schaltschrank. (Foto: GTE Service)
Therese Meitinger

Nach drei Jahren im Brandschutzbereich und nach der Insolvenz der GTE Brandschutz AG hat sich das Team von einigen Mitarbeitern der ehemaligen GTE Brandschutz AG mit der FAA Brandschutz GmbH und GTE Service GmbH mit Sitz in Wuppertal nach Eigenangaben erfolgreich im Markt etabliert und will nun mit neuen Zulassungen noch größere Ziele anstreben.

Zum Portfolio der GTE Service GmbH zählt dabei etwa die Feststellanlage „BR 4.0-FSA“ für den Einsatz bei Feuerschutzabschlüssen im Zuge bahngebundener Förderanlagen, nach Zulassung DIBt Z-6.510-2522. Feststellanlagen sind Geräte oder Gerätekombinationen, die geeignet sind, die Funktion von Schließmitteln kontrolliert unwirksam zu machen.

Steuerung FSA-SE ist zentrales Element

Die Steuerung FSA-SE der Feststellanlage BR 4.0-FSA, besteht laut GTE Service aus der Steuereinheit und einer Anzeige- und Bedieneinheit ABE. Bei der FSA-SE handelt es sich demnach um eine Mikrocontrollersteuerung zum Betrieb der Feststellanlage. Ihre Aufgabe ist es GTE Service zufolge, die Signale der angeschlossenen Sensoren zu überwachen und zu verarbeiten, die Feststellvorrichtungen sowie die Förderanlagenabschlüsse nach einer vorgegebenen Programmlogik anzusteuern und die Notstromversorgung zu managen. Zur Anzeige von Meldungen und des Betriebszustands, sowie zur manuellen Bedienung und Parametrierung wird demnach die ABE verwendet.

Die Steuerung ist GTE Service zufolge offen für Hersteller von Feuerschutzabschlüssen im Zuge bahngebundener Förderanlagen. Die Steuerungstechnik entwickele sich stetig weiter, das Handling werde immer bedienerfreundlicher und die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen änderten sich, argumentiert der Anbieter. Im Störfall könne eine veraltete Steuerung die Funktionalität Ihrer Förderanlagenabschlüsse (FAA) nicht vollständig gewährleisten.

Bei der FAA Brandschutz GmbH gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Zum Januar 2021 will das Unternehmen eine 800 Quadratmeter große Produktionshalle beziehen, um dort den Marktanforderungen auch gerecht zu werden. Eine Homepage sei ebenfalls in Arbeit und soll noch in diesem Jahr für Produktinformationen zur Verfügung stehen, heißt es.

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