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BME-Innovationspreis 2016: Der Titel geht an Bosch

Jury würdigt die Neuausrichtung des Indirekten Einkaufs.
Preisverleihung: BME-Vorstandsvorsitzender Horst Wiedmann (Erster von links) und BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Feldmann (Erster von rechts) überreichten dem Team von Bosch den BME-Innovationspreis 2016. (Foto: BME/ Ingo Schwarz)
Preisverleihung: BME-Vorstandsvorsitzender Horst Wiedmann (Erster von links) und BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Feldmann (Erster von rechts) überreichten dem Team von Bosch den BME-Innovationspreis 2016. (Foto: BME/ Ingo Schwarz)
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Matthias Pieringer

Die Robert Bosch GmbH hat den BME-Innovationspreis 2016 gewonnen. Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) verlieh den Preis am 9. November während der Abendveranstaltung des 51. BME-Symposiums Einkauf und Logistik in Berlin. Bosch erhält den BME-Innovationspreis 2016 für die umfassende Neuausrichtung des Indirekten Einkaufs. Der Bereich ist zuständig für alle Dienstleistungen, Investitionsgüter sowie nicht unmittelbar in Erzeugnissen verbauten Materialien und Komponenten des Unternehmens.

Bosch sei es durch einen innovativen Veränderungsprozess gelungen, globale Bedarfe in den Materialfeldern stärker zu bündeln, Beschaffungsprozesse weltweit zu standardisieren und die Kompetenzen der Mitarbeiter weiter zu stärken. Dadurch könne das Unternehmen Märkte noch intensiver bearbeiten, wettbewerbsintensive Vergabemethoden breiter anwenden und seine Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken, teilte der BME mit.

In Regionen mit weltweiter Strategie präsent

Im Zuge der Neuausrichtung des Indirekten Einkaufs hat Bosch die weltweit 230 Einkaufsabteilungen organisatorisch zusammengeführt. Alle 1.100 Mitarbeiter des Bereichs werden fortan zentral gesteuert. Dies habe, wie der BME meldete, den Vorteil, in den Regionen präsent zu sein und gleichzeitig die weltweite Materialfeldstrategie zu stärken. Denn nur eine globale Matrix-Organisation mit weltweiter Materialfeldsteuerung und regionalen Einkaufseinheiten sichere langfristig eine optimale Versorgung der Bosch-Standorte.

Potenziale eines Einkauf 4.0 erschlossen

Tragendes Element der Effizienzsteigerungen sowie der globalen Zusammenarbeit sind dem BME zufolge integrierte IT-Lösungen, die das Unternehmen implementierte. Bosch habe auch in der Beschaffung frühzeitig den Trend der Digitalisierung vorangetrieben und wichtige Potenziale eines Einkauf 4.0 erschlossen.

„Unsere Entwicklung von einer Standort geprägten Abwicklung der Einkaufs- und Beschaffungsvorgänge zu einer global aufgestellten, Materialfeld orientierten Einkaufsorganisation hat sich ausbezahlt“, sagte Jörg Mimmel, Executive Vice President des Indirekten Einkaufs der Robert Bosch Gruppe, anlässlich der Preisverleihung. „Durch einen deutlich verbesserten Automatisierungsgrad der Bestellvorgänge können wir schneller und effizienter agieren. Es ist uns gelungen, unsere Mitarbeiter und Führungskräfte für dieses Ziel zu gewinnen und so wichtige Beiträge für Bosch zu erzielen. Auch unsere internen Business Partner profitieren durch eine frühzeitigere Einbindung von niedrigeren Beschaffungskosten.“

„Mit der konsequenten und ganzheitlichen Neuausrichtung des Indirekten Einkaufs hat Bosch sich im Einkauf für die Zukunft aufgestellt“, würdigte Dr. Silvius Grobosch, Stellvertretender Vorstandvorsitzender des BME und Jury-Mitglied, den Gewinner. Dem Indirekten Einkauf sei es dabei gelungen, sich als Business Partner im Unternehmen zu etablieren. Das weltweit umgesetzte innovative Erfolgskonzept habe die Jury davon überzeugt, Bosch den BME-Innovationspreis 2016 zu verleihen.

Die Bosch-Gruppe ist ein Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 mit weltweit 375.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern ist Bosch in 150 Ländern vertreten.

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