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Matthias Pieringer

Jedes siebte IT-Unternehmen (13 Prozent) geht davon aus, dass 3D-Drucker die Wirtschaft revolutionieren werden. Vor einem Jahr waren erst drei Prozent dieser Meinung. Dies geht aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung im Auftrag des BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., Berlin, hervor. Weitere 76 Prozent der befragten IT-Unternehmen meinen, dass 3D-Drucker immerhin einzelne Branchen stark verändern werden. Nur acht Prozent sind der Ansicht, die Geräte würden generell keine große Bedeutung entwickeln.

Laut BITKOM-Präsident Professor Dieter Kempf werden sich durch 3D-Drucker Wertschöpfungsketten verändern. Produkte würden komplett digital entwickelt und produziert und die zugehörigen Baupläne könnten digital gehandelt werden, sagte Kempf. Der Produkt- und Knowhow-Schutz muss dem BITKOM-Präsidenten zufolge im Rahmen des unternehmerischen Risikomanagements von Anbietern und Produzenten nun „mehr als jemals zuvor überprüft werden. Denn auf viele Hersteller physischer Produkte wird ein ähnliches Problem zukommen, wie auf die Musik- und Filmindustrie nach der Digitalisierung von Songs und Videos. Raubkopien vieler Produkte werden durch 3D-Drucker viel schneller und leichter herzustellen sein“.

3D-Drucker für den industriellen Einsatz sind den Angaben zufolge mittlerweile ab rund 8.000 Euro erhältlich, können aber je nach Größe auch über 200.000 Euro kosten. Einsteiger-Geräte für private Anwender seien bereits für weniger als 500 Euro zu haben. Außerdem finde man in immer mehr Städten auch gegen Gebühr zu nutzende 3D-Drucker inCopyshops.

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