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Big Data: Chance für die Industrie

Wissenschaftler fordern Firmen zur Entwicklung von Geschäftsmodellen auf.
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Thilo Jörgl

Unternehmen hierzulande sollten das Thema Big Data nicht nur als Problem, sondern als Chance sehen, mit Geschäftsmodellen Geld zu verdienen. Das war eine der Kernbotschaften des Zukunftskongresses Logistik (31. Dortmunder Gespräche). Dr. Harald Schöning, Head of Reseach bei der Software AG, betonte, dass es im Bereich Big Data und Logistik gute Forschungsprojekte gebe. „Es fehlt aber die Umsetzung aus der Industrie“, so der IT-Experte.

In seinem Vortrag erläuterte er, dass die logistische Datenmenge pro Dekade um den Faktor 1.000 wachse. Besonders das Thema Industrie 4.0 treibe die Datenmenge weiter in die Höhe. Gerade die Verfügbarkeit von Echtzeitdaten aus der Industrie sei eine große Chance, um das Supply Chain Management nach vorne zu bringen. Prof. Dr. Boris Otto, neuer Inhaber des Audi-Stiftungslehrstuhls Supply Net Order Management an der TU Dortmund, erläuterte, dass Daten einen Wert haben. Dieser sei aber nicht in einer Bilanz zu finden. Seiner Meinung nach müssen Verfahren entwickelt werden, den Wert von Daten zu messen. In diesem Zusammenhang verwies er auf Pharmakonzern Roche, der mithilfe von Daten interessante Dienstleistungen für den Apotheken- und Gesundheitsbereich anbietet.

Bei der Konferenz mit 450 Teilnehmern ging es nicht nur um das Thema Big Data, sondern auch darum, wie aus Ideen Innovationen und aus Innovationen Geschäfte gemacht werden. Eingebettet in die Veranstaltung, die vom Fraunhofer IML Dortmund und dem EffizienzCluster LogistikRuhr organisiert wurde, war zudem das Fraunhofer-Symposium Logistik. Premiere feierte 2013 die „International Logistics Science Conference“. Hier diskutierten rund 70 Experten über die Themen Sustainable Logistics, Intralogistics, Transport Logistics und Logistics Facilities.

Eine Bildergalerie zum Zukunftskongress Logistik 2013 inDortmund findenSie hier.

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