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Betuwe-Linie: Güterverkehr zwischen NRW und Rotterdam wird gestärkt

1,5 Mrd. Euro für Streckenausbau zwischen Emmerich und Oberhausen vereinbart.
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Matthias Pieringer

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn AG haben am 24. Juli in Bonn die Finanzierung für den dreigleisigen Ausbau der Schienenstrecke von Emmerich nach Oberhausen vereinbart. Die Bahnstrecke zählt zu einer der wichtigsten Güterverkehrsachsen Europas: Sie verknüpft den Ballungsraum Ruhrgebiet und den Rheintalkorridor mit den Nordseehäfen und der Betuwe-Linie zum Überseehafen Rotterdam.

In den nächsten Jahren werden den Angaben zufolge insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau der rund 73 km langen Strecke investiert. Davon trägt das Land Nordrhein-Westfalen 450 Mio. Euro. Der Bundesanteil beträgt etwa 746 Mio. Euro, davon rund 51 Mio. Euro TEN-Mittel (Transeuropäische Netze). Die verbleibende Summe wird anteilig von der Bahn und Dritten übernommen.

Das Projekt umfasst insbesondere den Bau eines dritten Gleises von Oberhausen Hauptbahnhof über Emmerich bis zur Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. Im Zuge des Ausbaus werden unter anderem auch Bahnübergänge ersetzt und Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner realisiert. Entlang der Strecke entstehen Schallschutzwände auf einer Länge von rund 75 km.

Hans Smits, Generaldirektor der Port of Rotterdam Authority, äußerte sich gegenüber der Presse erfreut über die deutsche Entscheidung: „Vor drei Jahren hatte das dritte Gleis eine wenig aussichtsreiche Position auf der deutschen Prioritätenliste. Durch gute und planmäßige Lobbyarbeit zusammen mit der niederländischen Regierung und Unternehmen aus dem Hafen hat sich das Blatt langsam gewendet. Wesentlich war dabei die Unterstützung von Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen und der nordrhein-westfälischen Landesregierung“, sagte er.

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