Bestandmanagement: Dural setzt auf Remira

Der Profilhersteller löst mit „Remira Logomate“ die manuelle Disposition ab.

Remira Logomate soll für eine präzisere Beschaffungsplanung, eine höhere Lieferfähigkeit und eine nachhaltige Bestandsstruktur bei Dural sorgen. (Foto: Remira)
Remira Logomate soll für eine präzisere Beschaffungsplanung, eine höhere Lieferfähigkeit und eine nachhaltige Bestandsstruktur bei Dural sorgen. (Foto: Remira)
Therese Meitinger

Die Dural GmbH nutzt seit April ein intelligentes Bestandsmanagement mit „Remira Logomate“, wie das Unternehmen im Oktober berichtete. Die Software löst demnach die manuelle Disposition im Unternehmen ab und soll zukünftig für eine präzisere Beschaffungsplanung, höhere Lieferfähigkeit und eine nachhaltige Bestandsstruktur sorgen.

Das Westerwälder Unternehmen ist auf Profile und technische Produkte rund um die Fliesenverlegung spezialisiert. Seit der Entwicklung erster Profile im Jahr 1981 ist Dural zu einem mittelständischen Unternehmen gewachsen, das in 70 Länder liefert. Der große Kunden- und Lieferantenstamm, mehr als 5.000 Verkaufsartikel, Eigenproduktion, Lohnfertigung, Einkauf und ein sehr dynamisches Marktumfeld – das alles führe zu einer enormen Komplexität und einem immensen Planungsaufwand, so das Unternehmen.

KI-basierte Analysen, Prognosen, Bestellvorschläge

Aus diesem Grund war Eike Seulen, Leiter Einkauf & Produktmanagement bei Dural, auf der Suche nach einem Dispotool, das die bisherige, manuelle Disposition ablösen sollte – fündig wurde er bei Remira. Die Bestandsmanagementsoftware „Logomate“ nutze das Unternehmen seit April bei der Planung von Beschaffung und Fertigung mit KI-basierten Analysen, Prognosen und Bestellvorschlägen, so eine Mitteilung. Neben einer höheren Lieferfähigkeit und optimierten Beständen habe auch der Arbeitsaufwand für die Disponenten reduziert werden können, was wesentlich mehr Freiraum für qualitativ hochwertige Arbeiten mit sich gebracht hat.

Nachdem dem Unternehmen zufolge in der ersten Projektphase das Dural-Headquarter angebunden wurde, steht in der zweiten Projektphase die Anbindung der ausländischen Tochterunternehmen an. Im kommenden Jahr soll dann das „Remira Lieferantenportal“ folgen.

„Mit dem Tool soll die Digitalisierung und Effizienzsteigerung bei Dural kontinuierlich vorangetrieben werden,“ schließt Seulen ab.

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