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Redaktion (allg.)
Automobilzulieferunternehmen haben im mehrjährigen Branchenvergleich die besten Bestände, die beste Wertschöpfung und das beste Kostenmanagement in ihrer Supply Chain. Das geht aus einer jährlich erscheinenden Benchmarkstudie der Potsdamer Bestgroup Consulting & Software GmbH hervor. Demnach haben die Spitzenzulieferer ihre Cash-to-Cash-Zykluszeit, also die Zeitdauer von der Bezahlung des Lieferanten bis zur Bezahlung durch den Kunden, von 2004 bis 2010 halbiert. Die Durchschnittsakteure der Branche haben diese Kennzahl immerhin um ein Drittel verbessert.
Auch in der Gesamtlagerbestandsreichweite haben sich die besten Automobilzulieferer von 2004 auf 2010 verbessert. Im Schnitt haben sie aber Bestände aufgebaut. Senkten die Firmen im Mittelfeld ihre Bestände um ein Drittel auf das Niveau der Branchenbestwerte, reduzierte sich der Durchschnittsbestandswert um 400 Mio. Euro, prognostizieren die Berater.
Auch in der Elektronikindustrie sind die Bestände über die Jahre gestiegen. Bestleistungen erreicht diese Branche nur bei der Wertschöpfung pro Mitarbeiter. Demgegenüber verzeichnet der Maschinenbau leichte Verbesserungen bei den Beständen im Zeitverlauf. Diese Branche hat jedoch die schlechtesten Werte für die Gesamtreichweite. In der Bestandsreichweite der Produktion hat der Maschinenbau seine Vorherrschaft knapp verteidigt, dicht gefolgt von den Automobilzulieferern. Würde ein durchschnittliches Maschinenbauunternehmen seinen Bestand halbieren, könnte es die Leistungen der besten Wettbewerber erreichen. (akw)
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