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Baulogistik: Rekord-bauma schließt die Tore

Die bauma 2019 besuchten rund 40.000 Besucher mehr als im Jahr 2016.

Vom 8. Bis 14. April konnten Baumaschinenbegeisterte in München eine einzigartige Skyline bewundern – die bauma 2019 schließt die Tore mit mehreren Rekorden. (Foto: Messe München)
Vom 8. Bis 14. April konnten Baumaschinenbegeisterte in München eine einzigartige Skyline bewundern – die bauma 2019 schließt die Tore mit mehreren Rekorden. (Foto: Messe München)
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Melanie Endres

Die Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte hat am Sonntag, den 14. April, ihre Tore mit den besten Ergebnissen ihrer 65-jährigen Geschichte geschlossen. Das gab die Messe München bekannt.

Über 620.000 Besucher

Über 620.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern haben an den sieben Messetagen zahllose Innovationen und Produktneuheiten besichtigt. Im Vergleich zur bauma im Jahr 2016 kamen etwa 40.000 Besucher mehr nach München. Nach Deutschland waren die Top-10 Besucherländer Österreich, Italien, die Schweiz, Frankreich, die Niederlande, Russland, Schweden, Tschechien, Polen und Großbritannien. Aber auch die Besucherzahlen aus Übersee sind angestiegen – hier legten vor allem China, Australien und Japan zu, so die bauma-Veranstalter. Insgesamt kamen mehr als 250.000 Besucher aus dem Ausland.

Mehrere Rekorde

Aber auch auf Ausstellerseite wurden laut Messe München neue Bestmarken erreicht. 3.700 Aussteller aus 63 Ländern stellten auf 614.000 Quadratmetern ihre Produkte aus und machen die bauma 2019 zur größten bauma aller Zeiten, heißt es in einer Pressemitteilung. Das fiel auch auf die Aussteller positiv zurück: Den Veranstaltern zufolge haben diese die höchsten Umsätze in der Geschichte ihrer Messeteilnahme verbuchen können.

„Mit Ausstellern aus über 60 und Besuchern aus über 200 Ländern ist die bauma eine Branchen-Plattform, um technologische Vielfalt, Innovationskraft und Leistungsfähigkeit einem sehr großen, internationalen Fachpublikum zu zeigen“, so Franz-Josef Paus, Geschäftsführer Hermann Paus Maschinenfabrik und Vorsitzender des Ausstellerbeirats der bauma.

Megatrend Digitalisierung

Auch in diesem Jahr stand die bauma laut den Veranstaltern ganz im Zeichen von nachhaltigen und digitalen Lösungen. Andreas Klauser, CEO der Palfinger AG, beschreibt die Digitalisierung auch in der Baumaschinenindustrie als einen Megatrend, so die Mitteilung. Zum Standard zähle man mittlerweile Sensoren und Kommunikationsschnittstellen zur Erfassung und Auswertung von Daten. Leisere, sauberere und effizientere Maschinen und Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb waren für die Messebesucher interessant: „Das Interesse der Kunden an elektrifizierten Antrieben war noch nie so groß wie in diesem Jahr“, fasste Dr. Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, zusammen. Aber:

„Gerade in Zeiten des technologischen Umbruchs, der sich im Zuge der Digitalisierung Bahn bricht, gibt die bauma der Branche Sicherheit und Zuversicht. Mit dem Nachfrageschub aus den sieben Messetagen können die Unternehmen auch konjunkturell schwierigeren Zeiten gelassen entgegensehen. Die bauma 2019 hat die Chancen und großartigen Perspektiven der Branche aufgezeigt“, sagte Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.

Die nächste bauma findet vom 4. bis 10. April 2022 auf dem Münchner Messegelände statt.

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